Während ich in einer „Fremdsprache“ (was sonst sind „andere Sprachen?) sang, sah ich zwei Dinge.
Das erste bewegte mich sehr, ich musste fast weinen. Und ich wunderte mich, dass ich darüber so bewegt war: Ich sah eine kleine Menge von Wasserdampf, wie eine Minniwolke. Der Dampf schwebte einfach so vor sich hin. Aber plötzlich wusste ich, dass Gott ihn gemacht hatte. Es erfüllte mich das Wissen, das jedes Tröpfchen Gottes Werk war, von Ihm gewollt und hervorgebracht.
Ich schrieb nachher diese Worte auf:
„Wasserdampf, Nebel, die Wolke –
Moleküle aus Wasser und Sauerstoff.
Ich habe sie zusammengefügt,
ihnen bestimmt, was ihre Ordnung ist.
Und so schweben sie, hängen zusammen,
sind in Bewegung, teilen Energie,
tauschen Ladung aus, transportieren Salbung,
verkünden meine Herrlichkeit.
Jedes einzelne Teil von ihnen hat meinen Ruf gehört
und ist gekommen – geworden – aus Nichts,
war gehorsam, vollbrachte unglaubliches –
nur weil ich gesprochen habe.
Das, was nicht ist, kann werden.
Wie kann werden, was nicht ist?
Das Wort, die „Kunde des Glaubens“
ist das Hörbare des Glaubens.
Es ist das, was man vom Glauben zu hören bekommt.
Der Glaube in Dir spricht.
Der Glaube in Dir ist hörbar.
Ich habe gesprochen, und in mir war Glaube,
dass mein Wort geschehen wird,
dass alles genau so sein wird, wie ich gesagt habe.
Genau so – ja, hör es – genau so ist jetzt gerade Glaube in dir,
der die ganze Zeit spricht und deine Welt erschafft und gestaltet.“