überwinde

Wenn Du „überwinden“ hörst,
erschreckt es dich.
So, als würde die Frau an der Kasse sagen: „Das macht 43,78 €“ und Dir fällt gerade ein, dass Du kein Portemonaie dabei hast – auch nicht im Auto und – nein – es ist auch kein Bekannter da …

Überwinden ist „es über die Mauer schaffen“ oder „den Feind in den Staub ringen und als Sieger stehen“.
Das Ziel davon ist, mich in dem Garten dahinter zu treffen, an meiner Hand den Weg weiter zu gehen.

original Wasserdampf

Während ich in einer „Fremdsprache“ (was sonst sind „andere Sprachen?) sang, sah ich zwei Dinge.

Das erste bewegte mich sehr, ich musste fast weinen. Und ich wunderte mich, dass ich darüber so bewegt war: Ich sah eine kleine Menge von Wasserdampf, wie eine Minniwolke. Der Dampf schwebte einfach so vor sich hin. Aber plötzlich wusste ich, dass Gott ihn gemacht hatte. Es erfüllte mich das Wissen, das jedes Tröpfchen Gottes Werk war, von Ihm gewollt und hervorgebracht.

Ich schrieb nachher diese Worte auf:

„Wasserdampf, Nebel, die Wolke –

Moleküle aus Wasser und Sauerstoff.

Ich habe sie zusammengefügt,

ihnen bestimmt, was ihre Ordnung ist.

Und so schweben sie, hängen zusammen,

sind in Bewegung, teilen Energie,

tauschen Ladung aus, transportieren Salbung,

verkünden meine Herrlichkeit.

Jedes einzelne Teil von ihnen hat meinen Ruf gehört

und ist gekommen – geworden – aus Nichts,

war gehorsam, vollbrachte unglaubliches –

nur weil ich gesprochen habe.

Das, was nicht ist, kann werden.

Wie kann werden, was nicht ist?

Das Wort, die „Kunde des Glaubens“

ist das Hörbare des Glaubens.

Es ist das, was man vom Glauben zu hören bekommt.

Der Glaube in Dir spricht.

Der Glaube in Dir ist hörbar.

Ich habe gesprochen, und in mir war Glaube,

dass mein Wort geschehen wird,

dass alles genau so sein wird, wie ich gesagt habe.

Genau so – ja, hör es – genau so ist jetzt gerade Glaube in dir,

der die ganze Zeit spricht und deine Welt erschafft und gestaltet.“

Ich umarme diese Abhängigkeit

Danke, Vater,
es ist Deine Festigkeit, weshalb ich auf Fels gegründet bin.
Es sind Deine Gedanken und Pläne, weshalb meine Zukunft voll Hoffnung ist.
Es ist Deine Liebe, gewaltig wie ein Meer und doch in der Tat persönlich,
die mein Leben rettet und überschwemmt und meine Grenzen weitet.
Es ist Deine Gegenwart, die köstlicher ist als jedes andere Abenteuer.
Du bist Wahrheit und Du bist j e t z t.
Und Du bist es, Geist der Wahrheit, Der mir Herz und Augen öffnet, damit ich sehe, was nicht zu sehen ist.
Ich umarme diese Abhängigkeit – meine Freiheit.

Sag es mir

Wessen Nähe an deiner Seite
suchst du?

Wessen Lippen sollen dir flüstern in dein Ohr?

Sag, wen willst Du haben,

wessen Gemeinschaft wählen?

Wenn Du mich willst, sag es mir.

Ich jedenfalls habe Dich gewählt!

Dem Gott zu begegnen …

Wär’ das gut, Ihm zu begegnen?
Könnt’ es sein, dass jede Sehnsucht in mir
ihre überfließende Erfüllung findet in Ihm ?
Ist Er die Quelle und der Fluss,
aus der ich trinke und der mein Boot
ans Ziel bringt?

Ist Er die wärmende Sonne über mir,
wegen der ich es mir leisten Kann,
meine Panzer von Selbstschutz abzulegen?
Ist Er die gehisste, große, weiße Fahne,
die mir Frieden verkündet,
so, dass ich das System meiner Bunker verlasse,
ans Licht komme und ein
neues Leben wage?

Macht er mich zu seinem Kind und
sind da etwa noch mehr?
Und sind diese alle tatsächlich himmlische Familie? Meine? Brüder? Schwestern?
Ist Er real mein Vater und schämt sich Jesus nicht,
mich Bruder zu nennen?

Das alles wurde teuer bezahlt und ist sogar die Tilgung meiner Schuld?

Da sag ich aber: Gott, Dich will ich, weil Du mich so willst.
Dir will ich begegnen, Dich will ich kennen
und lernen, Dich zu lieben.

Gut bist Du – auch zu mir.