Gottes Weinen, Rufen und Lachen

Ein Gong ertönt. Eine bestimmte Zeit hat angefangen. Wer weiß, was nun geschehen wird? Ich würde Euch gerne mitteilen, was ich gerade tue. Mein starker Arm, der große Dinge bewegt und Rettungen wirkt im Nu und ständig … es würde Deine Hoffnung stark machen, das zu sehen.
Willst Du im Bilde sein? Willst Du Licht haben für Deine Zeit und Finsternis?
Ich kann Euch nicht sagen: „Komm in meine Nähe! Und bleib’ bis wir reden können“. Es ist eine kleine Zahl, die bleiben wollen. Würdet Ihr mein Weinen über die verlorenen Rettungen hören – es würde die Härte Eures Herzens nur kurz erschüttern.
Stell Dir das vor: Ich weine und Du machst trotzdem weiter wie bisher!
Meine Liebe und Leidenschaft zu Dir ändert das nicht.
Und weißt Du, was ich da mache? Ich rufe Dich! Ich rufe Dich immer neu zu Deinem neuen Tag voll Licht und Heil. Und ich bin immer voll Freude und Erwartung, voller Jubel und Kriegsgeschrei, voller furchtbarer Entschlossenheit, über die Werke des Feindes in Deinem Land herzufallen und zu zerreißen jede Kette und zu zertrümmern jedes fremde Joch. Ich bin der Herr, Dein Gott. Fürchte Dich nicht. Ich bin Dein und Du bist mein. Wer sich mir naht, dem werde ich nah sein – sofort und ohne Zurückhaltung. Komm zu mir und bleibe. Der neue Tag wird Deiner sein – frecher, unerhörter Sieg. Denn ich lache über meine Feinde.

Wenn Ihr nicht meine Werke tut, was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?

Rettung und Anbetung in Wasser und Feuer

Wenn Du durch tiefe Wasser gehst – und Du wirst Durch tiefe Wasser gehen – werden sie Dich nicht ertränken.
Und wenn Du durch ein Feuer musst – und Du wirst durch viele Feuer gehen – wird es Dich doch nicht verbrennen.
So weit, wie ich Deine Sünde von Dir entfernt habe, so nah ist Meine Rettung und Hilfe jetzt und hier bei Dir.
(Mein Retter, ich bete Dich an!)

Gold oder Blech?

Wir hatten am 7.11. ein Schulungstreffen in unserer Gemeinde. In der anschließenden Zeit von Gebet und Singen zeigte mir der Geist Gottes dieses Bild:

Jesus setzte sich für Menschen ein und wollte sie retten. Dafür bezahlte er mit dicken Goldstücken. Wir waren „irgendwie“ eine Etage tiefer (auf der Erde) und mussten für die Rettung dieser Leute ebenfalls einen Einsatz bringen. Als wir unsere Münzen „zahlten“ sah ich, dass es billige, polierte, verbeulte Blechmünzen waren.
Es war klar, dass unser Betrug der Grund war, warum das mit der Rettung der Leute nicht funktionierte.

Die Auslegung:
Jesus hat mit seinem Blut das Lösegeld für alle Menschen bezahlt. Und er bringt für seine Kinder sogar weiterhin einen Einsatz im Himmel (Rö 8,34: „Christus Jesus ist es, … der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet“).  Es geht Gott um die grundsätzliche Errettung noch Verlorener und um die „Errettung der Gläubigen“ (1Tim 4,10) in ihren Lebenssituationen. Beides liegt Ihm am Herzen. Und er investiert sich dafür im unsichtbaren mit ganzem Einsatz, ganzem Herzen, mit „Eingeweiden der Barmherzigkeit“. Desshalb waren die Münzen aus Gold : echter Wert, gereinigtes Material, ganzes Herz, „Herrlichkeit“.
Damit der Einsatz Jesu jetzt zu einer realen Erfahrung auf der Erde wird, muss die Gemeinde auf der Erde handeln, z. B. für die Sache beten und Gottes Wort darüber im Herzen bewegen, glauben, aussprechen (proklamieren) und entsprechend handeln. Sein Wille soll so, wie er im Himmel geschieht, auch auf der Erde geschehen. Was wir da konkret tun sollen muss und will Er uns zeigen, dafür will er mit uns reden. Und wir müssen dann gehorchen.
Und das ist der entscheidende Punkt in dieser Vision: Unser Gehorsam, unser Einsatz entspricht nicht dem Einsatz von Jesus. Wir sind frech und dreist oder unwissend und planlos, dass wir meinen, mit so einem billigen Blechding Gottes Ergebniss zu erzielen. Das Schlimme war, wir meinten das wirklich ernst. Es war unsere Gewohnheit. Wir hatten gar nichts anderes einzusetzen!
Es geht nicht darum, dass wir durch „Werke“ Gott zu etwas bewegen wollen oder ein Opfer bringen müssen. Aber Paulus spricht von einer „Tüchtigkeit von Gott“, dass er durch die Gnade mehr gearbeitet hat als alle. Und er redet von Menschen, die im Herrn gearbeitet haben (wörtlich: Mühe gehabt haben). Z.B. „Tryphäna“ und „Tryphosa“ und „Persis“ (Röm 16,6). Vielleicht kennen wir desshalb ihre Namen nicht, weil wir ihre Mühe nicht kennen. Wir kennen nur die Namen der Profis, wie z.B. Timotheus und Paulus und so gerade noch Epaphroditus.

Jesus sagte zu den Jüngern:
„Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt.
Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm wohl jemand zu essen gebracht?
Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.“  Joh 4,32-34

Wir brauchen in unserer Gesinnung ein update.

„Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus <war>…“ Phil 2,5
„Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt.“ Hebr 10,36
„Wer sagt, daß er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.“  1.Joh 2,6

Völlig klar, dass das für Menschen unmöglich ist. Aber was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.

aufgedröselt ! … es gibt einen Schlüssel !

Neben meinem Notizordner lag gestern schon ein blauer kleiner Gummiring auf dem Boden.
Er war mehrfach gedreht und gekringelt.  Aber als ich ihn vorhin wieder sah, lag er da als klarer Kreis, aufgedröselt und entwirrt. Das hat niemand aus unserer Familie absichtlich gemacht. Vielleicht hat es gereicht, dass jemand draufgetreten ist. Oder eine Katze hat damit gespielt.
Als ich ihn in dieser „neuen Verfassung“ sah sprach Gott in meinem Geist zu mir:

Ja, das Ding ist aufgedröselt und entwirrt. Es liegt da völlig klar vor Dir. Was für Dich kompliziert und verwirrend ist oder sogar unlösbar erscheint, ist für mich sonnenklar. Ich sehe in die Herzen, ich sehe auf den Grund der Dinge. Ich sage Euch ein Wort und das Problem ist gelöst.
Jede Sache, jedes Problem, jede Angelegenheit Eures Lebens ist wie ein Raum in einem Haus. Es scheint manchmal einige Türen zu geben, zu manchen findet Ihr überhaupt keine Tür und von anderen Räumen wisst Ihr nicht einmal, dass es sie gibt. Meine Leitung, mein Reden, meine Offenbarung bringt den Schlüssel zu jedem Zimmer!
Hör mal! Wenn Du einen Schlüssel brauchst, meinst Du, ich würde ihn Dir nicht gerne geben? Für mich ist das ganz einfach. Also los ….

„Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfaßbares (wörtlich: Unzugängliches!!) mitteilen, das du nicht kennst.“  Jer 33,3

„Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden! “ Mt 7,7

halt ma’ gerade still

Ha, Ha! Mitten in der Bedrängnis bin ich da.
Mitten in den Zweifeln bin ich nah.
Wo Du gebeugt wirst, stehe ich stark.
Kannst Du mich erkennen?
Hörst Du meine Liebe?
Ich kann sie nicht brüllen,
aber ich spreche sie die ganze Zeit.
Jetzt! Darf ich Dich jetzt in den Arm nehmen?
Halte mir still.