Was wird wachsen?

„Was wird wachsen
in dieser Eurer Zeit?
Das Böse wie das Gute!
Und trotzdem unvergleichbar
denn unerreichbar
für des Feindes Plan und Macht
bin Ich.
Denn das Gute,
das nun wächst zu voller Pracht und Größe
ist mein Reich, der große Baum,
der wahre Weinstock,
das bin ICH selbst
und Ihr in mir.“
*
*
Ich sah das „Wachstum des Bösen“ so: Im Dunkeln fuhr jemand ein Auto am Ende einer Sackgasse frontal gegen eine Wand. Auf ihr steht groß geschrieben: „Ende“. Nun nahm er immer mehr Anlauf und quälte das immer kaputtere Auto mit immer mehr Stress und Wut gegen die immer gleiche Wand, durch die er niemals durchbrechen konnte. Dabei zerstörte er Dinge am Weg, fuhr Mülleimer um, fuhr gegen Laternen, schrie herum und Leute an. Es wurde immer erbärmlicher. Von „Wachstum“ kann keine Rede sein. Wer in den Umkreis dieses Bösen gerät ist wohl in Gefahr. Aber wer leben will braucht sich nur aus der „Sackgasse der Bosheit“ fern zu halten.
Das Wachstum des Guten sah ich (wie gestern im „Boxenstop“ in unserer Gemeinde) als einen hoch in den Himmel wachsenden Baum mit hellgrünem Stamm, so voller Leben und Saftigkeit und alle guten Früchte treibend. Es ist die Gemeinde und Jesus selber, sie sind eins.

Danke Jesus! Danke lieber Vater! Danke Geist der Heiligkeit und Wahrheit!

Krasse Rettungsgeschichte

Ich las heute bei Jesus.de eine Rettungsgeschichte extremer Bandbreite. Aber so ist es im wirklichen Leben. Und hier sieht man hinein bis in die himmlische Welt und was passiert, damit jemand gerettet wird.
Die Geschichte past auch zu dem untigen Beitrag.

Dies ist der Link:
Link zu krasser Rettungsgeschichte auf Jesus.de

Es ist besser für Dich …

Ich möchte etwas mitteilen. Vor ein paar Tagen las ich eine Bibelstelle und die hatte scheinbar zuerst mal eine schlechte Wirkung. Wie kann das sein? Ich habe eine Idee!

Die Stelle:

„Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlaß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.
Und wenn deine Hand dir Anlaß zur Sünde gibt, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer.
Und wenn dein Fuß dir Anlaß zur Sünde gibt, so hau ihn ab! Es ist besser für dich, lahm in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.
Und wenn dein Auge dir Anlaß zur Sünde gibt, so wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes hineinzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden,
»wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt«. Mk 9,42-48

Die schlechte Wirkung:

Die Aufforderung, so konsequent die Sünde „auszumerzen“ habe ich in den Hals der „Gesetzlichkeit“ bekommen. D.h., dass ich es über mir als Gebot sah und mich aufgefordert sah, das zu erfüllen, um die schlimmen Konsequenzen zu verhindern und den Lohn zu empfangen.
Aber was passiert mit unserer alten, sündigen Natur, wenn sie unter das Gesetz gerät? Sie wird aktiviert und herausgefordert, genau das zu tun, was ihr verboten ist.

Die Lösung dieser Katastrophe:

Erst Tage später bemerkte ich, was beim Lesen des Textes passiert war, als ich im Römerbrief folgendes las:
So seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht bringen.
Denn als wir im Fleisch waren,
wirkten die Leidenschaften der Sünden,
die durch das Gesetz erregt wurden,
in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.
Jetzt aber
sind wir von dem Gesetz losgemacht,
da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden,
so daß wir in dem Neuen des Geistes dienen
und nicht in dem Alten des Buchstabens.“
Röm 7,4-6

Und was will Jesus mir sagen?:

„Wenn Du die Lösung hast, dann lebe in ihr!“
Es ist offensichtlich: ein Auge auszureißen würde das Problem nicht lösen. Selbst nach dem zweiten Auge hätten wir keine Ruhe. Jesus sagt selbst, dass die bösen Gedanken aus dem Herz des Menschen kommen.
Der Schaden der Sünde ist echt verheerend. Sünde will mich völlig zerstören, am liebsten bis in die Hölle, dass ich da lande und leide für immer. Das ist der Sünde gerade recht.
Es ist besser, zu leben. Es ist besser, in Jesus Leben zu haben und in Ihm, der das Leben ist, zu bleiben. Es ist das Beste, „in das Leben hineinzugehen“, selbst wenn es bedeuten müsste verkrüppelt, lahm und einäugig zu sein.
Jesus provoziert bei den Hörenden Hilflosigkeit die zu diesen Fragen führt:

„… Ihr Herren, was muß ich tun, daß ich errettet werde?
Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.
Und sie redeten das Wort des Herrn zu ihm samt allen, die in seinem Haus waren.
Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und alle die Seinen sogleich.
Und er führte sie hinauf in sein Haus, ließ ihnen den Tisch decken und jubelte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Haus.“   Apg 16,30-34

„Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder?
Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.
Und mit vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab und ermahnte sie und sagte: Laßt euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!
Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.“   Apg 2,37-41

Und weiter? Z.B.:

Gal 2,19-20
Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe;
ich bin mit Christus gekreuzigt,
und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben , und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

Gal 5,16-18
Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.
Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.
Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.

Gal 5,22-25
Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht <gerichtet>.
Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist wandeln!

Gal 6,14-16
Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung.
Und so viele dieser Richtschnur folgen werden, Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!

Angenommen, Du würdest nicht verstehen, wie das geht oder was das bedeutet. Was wäre dann dierichtige Reaktion? Wie oben die Beispiele: frage nach!

Christliche Gegner? Wo ist Wasser?

„Johannes sagte zu ihm: Lehrer, wir sahen jemand Dämonen austreiben in deinem Namen; und wir wehrten ihm, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus aber sprach: Wehrt ihm nicht, denn es ist niemand, der ein Wunder in meinem Namen tun und bald darauf schlecht von mir reden kann.
Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.“

Mk 9,38-40
Frage: Fühle ich mich wohler, wenn die „anderen“ mir nachfolgen (oder meiner Meinung)?
Woher kommt der Gedanke, dass es christliche Gruppen gibt, die „gegen uns“ sind? Achtung! Da ist der übeltuende Vater der Lüge, der Teufel nicht weit. Die Lösung fängt – Überraschung? – bei mir selber an: Ich achte darauf, dass ich nicht gegen „die anderen“ bin. Jesus wird da auch ganz praktisch und fährt im nächsten Vers fort:

„Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken geben wird aufgrund dessen, daß ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: er wird seinen Lohn gewiß nicht verlieren“ (V. 41).
Schön, dass Jesus es anders herum formuliert, dass nämlich mir gedient wird mit Wasser, weil „ein anderer“ der Meinung ist, dass ich Christus angehöre. Das gefällt uns doch, oder?
Aber hat er nicht gesagt, dass ich die anderen so behandeln soll, wie ich von ihnen behandelt werden möchte?
„Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ Mt 7,12
„Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso!“ Lk 6,31

Und hier ist der Punkt: Sei Du nicht gegen den anderen, sondern schau mal, ob Du ihm irgendwie einen Becher Wasse geben kannst. Das findet der Vater im Himmel nämlich so gut, dass er sicheren Lohn zusagt.

des Herrn Rettungsdecke muss gewebt werden

Während ich am Nachmittag des 16.2.07 gerade mit etwas anderem beschäftigt war, sah ich vor meinem inneren Auge dieses Bild:
Jesus saß vor einem Webstuhl, auf dem er dabei war ein Tuch zu weben.
Es bestand aus bunten Stoffstreifen und wirkte sehr farbenfroh. Jedes Band, das er hineinwebte, behandelte er mit Wertschätzung und Zuwendung. Alles daran war kostbar für ihn, obwohl die Decke äußerlich nicht prunktvoll erschien.
Ich schaute auf die Szene und hörte diese Gedanken:
„Wen interessiert, woran ich webe? Wen interressiert mein Werk?
Was ich hier webe, werde ich auf euer Land legen. Ich werde euer Land damit bedecken. Was ich gerade dabei bin herzustellen, wird die Decke sein für euer Land.
[Ich sah eine Landschaft, wo Hügel, Täler, Dörfer und Städte von einem gewebten Teppich/einer Decke überzogen waren. Überall war der Teppich, alles war von ihm überdeckt.]
Ihr solltet es wissen, woran ich webe. Ihr solltet euch untereinander einig sein – alle miteinander, dass dieses mein Werk ist.
Die Finsternis will dieses Land schlagen, will darauf eindreschen. Und dies wird geschehen. Aber ich will das Land schützen und es retten und ihm helfen und mein Bestes für es geben.
Betet, dass ihr zu dem werdet, was ihr miteinander sein sollt. Nichts kann euer Land schützen, außer meiner Decke. Die seid ihr – miteinander.
Schon wieder gebe ich mich für Menschen.
Aber ohne eure Einheit kein Christus zur Rettung für dieses Land.

Dies ist mein Plan: Ich webe euch zusammen zu einem Tuch, bedecke damit das Land zur Rettung vor dem wütenden Sturm. Dann werfe und schaufle ich euch in alle Länder, ihnen in diesem Geist zu dienen.
Aber was sollten sie mit eurem Dienst, wenn euer eigenes Haus untergeht, weil es in sich nicht einig ist.

 

Des Herrn Forellenjagd

Ich sah dieses „Bild“:

Der Herr steht in einem Bach – mit den Füßen im Wasser. Er beobachtet mit konzentriertem Blick das Wasser. Und sein Blick folgt rasch den kleinen Forellen, die aufgeregt von einem Versteck zum nächsten huschen, als wüssten sie, das sie gejagt werden. Da greift er plötzlich blitzschnell zu und fängt einen der Fische.

„Nicht im Versteck fange ich euch, sondern im Licht, in dem ihr nur kurz verweilt um im nächsten Schatten zu verschwinden.“

[Das "Licht" ist, wenn wir mal absichtlich alleine mit Ihm Zeit verbringen, im Lobpreis unser Herz geöffnet wird und wir uns Ihm zuwenden oder wenn wir eine Zeit von relativ viel Gehorsam und In-Ihm-Bleiben erleben.
Die "Schatten" sind der Zustand, in den wir uns zurückziehen aus dem Aufenthalt im Licht, wenn wir wieder zu unserem selbstbestimmten Lebensstiel zurückkehren, mit unserer Zeit machen, was wir selbst wollen und uns auch nicht vor Sünde fürchten.]

„Jeden von euch, auch die dicken Fische, werde ich aus eurer Niederlage der Sicherheit im Dunkeln aufstöbern. Ich sage es extra noch einmal: ja, auch euch dicken Fische. Wenn ihr dann im Licht seid, werden viele von euch – auch von den Kleinen – denken, dass sie sich doch sehr „verbessert“ haben, mit ihrer Sünde aufgehört haben und doch schon viel gehorsamer sind als vorher. Ihr werdet euch vergleichen mit solchen, die in euren Augen noch ungehorsamer leben als ihr. Manche von euch sind blind. Die anderen sehen sehr schlecht.
Ich werde euch halten und zu euch reden. Ich werde euch noch einmal genau sagen, was ich will, was ich tun werde, und was ihr zu tun habt. Alles andere werde ich nicht mehr dulden. Ihr wisst es doch, dass meine Güte, die ihr lange erleben durftet, dazu diente, euch zur Umkehr zu locken. Ihr habt euch meiner Güte nicht würdig erwiesen, sondern habt genau getan, wovor gewarnt wurde: ihr nahmt die Freiheit als Gelegenheit, im Fleisch zu bleiben. Erinnert ihr euch, was die ernten, die auf das Fleisch säen?
Manche ärgern sich jetzt schon und widersprechen so: „Ich habe viel Eifer bewiesen, habe Opfer gebracht, es gab sogar Frucht. Dein Urteil ist ungerecht!“

Ich werde nicht mit euch diskutieren. Noch schlimmer – und jetzt hört genau: Ich selber werde die Boten auswählen, durch die ich zu euch reden werde. Ich werde solche wählen, die in eurem Urteil nicht passend sind – ihr schaut ja auf das Sichtbare an ihnen. Aber ich schaue auf ihr Herz. Passt also auf, wenn die ungewöhnlichen und unerwarteten Boten euch ansprechen. Wer die Wahrheit nicht liebt und wer sich nicht demütigt, der wird sein Herz verhärten, nicht aufmerksam sein und nicht gehorchen. Wer darin bleibt, den werfe ich zurück in diesen Bach und überlasse ihn sich selbst. Und er wird mit allem, was in dem Bach ist, verloren gehen. Es ist Zeit, sich zu fürchten vor meinem Gericht. Wer weise ist unter euch und mich kennt, der sieht meine Liebe und meine Freundlichkeit mitten in dieser Strenge. Der darf sich auch freuen über mich und meine Rettung.
Ihr wisst, das gesagt ist, dass es Zeit ist, dass das Gericht anfange am Hause Gottes. Das Haus seid ihr und die Zeit ist jetzt.
Betet, seid wachsam und gehorcht eurem Herrn.“

Einige Bibelstellen die ich passend finde:

Jesus ist Richhter – allgemein und in der Gemeinde

Joh 5,22
Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben,…

Apg 10,42
Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu bezeugen, daß er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist.

Offb 2,23
Und ihre Kinder werde ich mit dem Tod töten, und alle Gemeinden werden erkennen, daß ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht; und ich werde euch einem jeden nach euren Werken geben.

1.Kor 11,32
Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.

1.Petr 4,17
Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Jesus ist Herr

Röm 14,9
Denn hierzu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, daß er herrsche sowohl über Tote als auch über Lebende.

2.Tim 4,3
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;
[beachte, dass hier als Fehler beschrieben wird, dass Menschen ihre Lehrer auswählen nach dem Maßstab, was sie angenehm finden]

Vorsicht vor Beurteilungen nach dem “Offensichtlichen”

Joh 7,24
Richtet nicht nach dem Schein (Sehen, Ansehen, Aussehen, Gesicht), sondern richtet das gerechte Gericht.

Lk 20,21
Und sie fragten ihn und sagten: Lehrer, wir wissen, daß du recht redest und lehrst und die Person nicht ansiehst, sondern den Weg Gottes in Wahrheit lehrst.

Gal 2,6
Von denen aber, die in Ansehen standen – was immer sie auch waren, das macht keinen Unterschied für mich, Gott sieht keines Menschen Person an …

Kol 3,25
Denn wer unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person.

Jak 2,1
Meine Brüder, habt den Glauben Jesu Christi, unseres Herrn der Herrlichkeit, ohne Ansehen der Person!

Röm 2,4-11
4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet?
5 Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,
6 der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:
7 denen, die mit Ausdauer in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben;
8 denen jedoch, die von Selbstsucht und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm.
9 Bedrängnis und Angst über die Seele jedes Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen;
10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
11 Denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott.

das Herz aus Pappe

Wenn Du meine Liebe kennen möchtest
zeige ich Dir ein Herz aus Pappe,
das mit zwei Sorten von rotem Stoff überzogen ist.
Du denkst dann: „Was soll daran denn die Liebe Gottes sein?“
Und dann drehe ich das Herz rum
und Du siehst ein Bild von meinen Sohn,
wie er gerade gekreuzigt wird.
Du siehst die Schläge und das Blut.
Und Du hörst wie er mit allen redet:
Mit denen, die ihn gerade töten,
mit dem Verbrecher neben ihm,
mit dem Jünger und der Mutter,
sogar mit sich selbst und – ja,
auch mit mir.
Aber mit keinem redet er so Schweres und Hartes,
wie mit mir, seinem Vater.
Weist Du warum?
Die, die ihn töten, wissen ja nicht, was sie tun.
Der Jünger braucht nur eine praktische Anweisung
und die Mutter eine gesicherte Zukunft.
Der Verbrecher braucht nur Gnade.
Aber keiner von denen ist so hart zu Ihm wie ich.
Denn es war mein Wunsch, dass er sich treffen lässt
von diesen Schlägen und von diesem Tod.
Und während er dort leidet und stirbt
und die Krankheit und Sünde von Dir trägt,
tut er es für Dich, weil Ich Dich liebe.
Also weil Ich Dich befreien will
muss er dafür bezahlen.

Aber so, wie er sich dann auch wieder völlig mir anvertraut, als er endlich stirbt,
so kannst Du auch meiner Liebe vertrauen – im Leben und für immer.

Und dann zeige ich Dir wieder das Herz und drehe es nochmal rum.
Jetzt ist da Dein Bild und das schaue ich an und dann drücke ich es feste an mich.
Dabei drückt meine Hand schwer auf Jesus.
Und Du weißt nun, dass meine Hand schwer auf Jesus war,
damit ich dich jetzt halten kann.

Mein Sohn hat es übrigens nie bereut, das für Dich zu tun.
Wir haben vorher im Himmel schon über Dich geredet.
Er hat mir damals schon gesagt, dass er sich sehr auf Dich freut,
Dein König, Retter und Freund zu sein.
Und jetzt im Himmel redet er auch ständig von Dir.
Das ist ein Typ!
Manchmal denke ich, wir wollen Dich um die Wette lieben.
(Da lacht er sehr herzlich:) Nee, ist das schön!

(Und dann wird er nachdenklich und schmunzelt sehr geheimnisvoll:)

Aber da ist ja noch einer: der Wahrheit und Menschen liebende Geist!
Dass Du Dir das mit dem gefallen lässt, dass müssen wir noch hinkriegen.
… da reden wir ein andermal drüber.

the runner is running

Der Läufer, der Plan und das Buch

Ich sehe einen Läufer,
der Läufer läuft – unbeirrbar – zielgerichtet.
Am Arm trägt er eine Uhr. Er schaut drauf.
Ich höre wie jemand sagt: „Time is running out!(Die Zeit geht ihrem Ende zu).
Jeder Schritt des Läufers zählt, jeder Schritt ist Mühe
aber voller Kraft.

Dann merke ich, dass es Jesus ist – er ist der Läufer.
Ich will ihn gerade ansprechen, ohne zu wissen, was ich sagen will.
Da winkt er schon ab: „Keine Zeit!“
sagt er kurz – und läuft weiter.
Dann rufe ich – schreie fast:
Wo willst du hin?“
Der Plan!“ sagt er nur und wiederholt: „Der Plan!
Ich denke an Eph 2,10:
Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken,
die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

und an Jer 29,11:
Denn ich kenne ja die Pläne, die ich über euch plane, spricht der HERR,
Pläne des Friedens und nicht zum Unheil,
um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.

Ich frage ihn: Was ist mit dem Plan?“
Dein Plan!“ antwortet er, „er ist für Dich!“.
Die Worte waren gerade erst in meinem Hirn angekommen,
da ist der Läufer plötzlich verschwunden – weg, nicht mehr zu sehen.

Plötzlich ist es total ruhig, kein Takt der Schritte mehr, große Stille.
Jetzt erst merke ich, dass ich mich in einer wüstenmäßigen Gegend befinde.
Ich schaue auf die Stelle, wo der Läufer verschwunden ist.
Es liegt dort ein Buch im Sand, vorne drauf steht „Die Bibel“.
Da spricht der Läufer: „Lies dieses Buch! Lies diese Worte! Glaube und lebe durch diese Worte!“

Hilfe für viele Menschen ohne Plan und ohne Gott

Dann tauchen um mich herum Menschen auf. Sie laufen planlos hin und her, schreien z.T. um Hilfe, es sind sowohl Christen als auch Nichtchristen.
Der Läufer erklärt:
Diese kennen den Plan nicht. Sie hören dies und das aber handeln nicht. Sie haben keinen Hunger nach meinem Wort. Sie wollten bisher nur Sicherheit und Bequemlichkeit. In ihnen ist keine Wahrheit. Sie kennen die Hilfe nicht, kennen nicht den Fels, nicht die Ruhe, kennen nicht die Liebe meines Vaters, nicht die Gemeinschaft des Geistes und nicht die Hand des Hirten. Wer wird sie sammeln und lehren?
Daraufhin denke ich, dass er mich meint, dass ich sowas tun soll.
Und ich schlage vor, dass ich das doch machen könnte.
„Ja!“ antwortet er, „Du und Deine Freunde, macht ihr das – bis zum Ende.
Dann wird mir klar, dass ich mich bei dem Gedanken an eine solche Aufgabe sehr unsicher fühle und von mir denke, dass ich zu unwissend bin.
„Ja, das stimmt!“ entgegnet der Herr. „Aber Du sollst ja lehren, was Du glaubst und womit Du lebst. Darum lies dieses Wort. Was fehlt, wird kommen, während ihr geht.

Das Haus in der Wüste

Dann hebe ich das Buch auf und gehe in ein Haus, was da in der Wüste am Weg steht – es ist auch für diesen Augenblick gebaut, jetzt erlebt es Erfüllung von Bestimmung.
Im Haus setze ich mich in einen Sessel und beginne zu lesen.

Da hält ein Bus vor dem Haus. Leute steigen aus und kommen ins Haus. Ich sage ihnen, was ich gelesen und gelernt habe. Dann fahren sie wieder – berührt und beschenkt und verwandelt von Gott. Da kommt schon der nächste Bus.
Von oben über dem Haus sehe ich, wie viele Busse hintereinander durch die hügelige Landschaft angefahren kommen – bis an den Horizont kann ich sie sehen.
Zwischendurch kommen Menschen, die sind gesandt von Gott und teilen uns mit, was Er ihnen aufgetragen hat, dienen uns mit dem, was Er ihnen gegeben hat.

Eine Deutung:

Das Haus in der Wüste ist die Gemeinde. Es ist nicht nur unsere Gemeinde, sondern steht hier als Modell auch für andere.

Der Auftrag von Jesus, die Bibel zu lesen ist eine ernste Ermahnung. „Im Allgemeinen“ tun wir das doch alle – sollte man denken. Ich persönlich habe seinem Wort sofort neu mehr Raum gegeben. Wer in zukünftigen Kämpfen und Schlachten gegen Werke der Finsternis sein Schwert ziehen möchte und darüber Gericht halten will und von einem Sieg den Weg zum nächsten finden will, der muss jetzt ein Freund und Übender des geschriebenen Wortes Gottes sein.

Deutlich ist, dass zu den Menschen im Zustand der Hilflosigkeit, die die sichere und reale Gnade Gottes noch nicht kennen, auch solche gehören, die sich als Christen bezeichnen. Wir würden es ihnen auch nicht absprechen. Aber die Stürme werden kommen. Und jedes Haus, das auf Sand gebaut ist, wird fallen – und sein Fall wird groß sein. Dies sagte Jesus über Menschen, die durchaus sein Wort hören, es aber nicht tun. Solche betrügen sich selbst. Aber die Ent – Täuschung wird kommen.

Es ist schön dreist, dass ich sage, dass er mir persönlich einen Auftrag gegeben hat, diese verlorene Herde zu sammeln und sie zu lehren.
Der Grund ist, weil ich dafür sowieso lebe und auch sofort dachte, dass ich das doch tun könnte. Das soll eine Herausforderung sein für Dich! Willst Du auch? Kannst Du Dich da auch sehen? Dann sprichst Du auch: Hier bin ich Herr, sende mich!

Es scheint ein Gebet zu Geben, worauf der Herr „keinen Bock“ hat: wenn wir nicht wissen, was wir eigentlich wollen. Was willst Du? Was soll dein Geplärre, das Du Gebet nennst, wenn Du nicht weist, was Du willst. Wenn Du etwas willst, dann wende dich an Ihn. Dann bist Du an der richtigen Adresse. Ist das verständlich?

„Time is running out“! Ich erinnere mich an den Bericht von Jesse: Er traf Jesus im Himmel und bekam den Auftrag, der Gemeinde (uns also) mitzuteilen, dass Jesus seeehr bald wiederkommt. Da hat er zu Jesus gesagt, dass die Gemeinde das doch schon wisse. Da hat Jesus zu ihm gesagt, dass die Gemeinde das nicht weiß.
Aber hierin steckt noch was anderes: Welche Zeit geht zu Ende?
Die Zeit geht zu Ende für die Finsternis!
Die Zeit geht zu Ende für ein selbstbestimmtes, kraftloses Christsein!
Die Zeit geht zu Ende für die Möglichkeit, dass ein Mensch gerettet werden kann.
Die Zeit für die Pläne der Menschen geht zu Ende.
Es kommt die Zeit für die Pläne Gottes.
Deine Herrschaft komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde

Jesus ist ewig und wahr und die Welt ist eine Hure! Teil 1

(out on the lake:)

während ich imBoot saß und wartete, ob Gott etwas reden oder zeigen wird, entstanden an einer Stelle im Wasser – direckt neben dem Boot – Ringe, so als ob jemand einen Stein ins Wasser geworfen hätte.
Ich hatte aber kein Platschen gehört. Das Wasser bewegte sich an der Stelle und nun sah es aus, als ob von unten ein Strahl von Wasser oder eine Ouelle im Wasser strömen würde. Es kam etwas aus der Tiefe herauf. Dann tauchte ein Mensch auf und blieb an der Stelle etwa knietief im Wasser stehen. Ich wusste, dass es Jesus ist. Er war zunächst angezogen wie ein Clown und machte spaßige Bewegungen mit seinen Armen. Er hatte auch eine Perücke auf mit bunten Locken. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es Jesus ist, hätte ich ihn nicht erkannt.
Dann veränderte sich sein Aussehen. Jetzt hatte er ein Gewand an und zeigte mit ausgestreckten Armen seine Handflächen, in denen die Löcher von den Nägeln zu sehen waren, mit denen er ans Kreuz geschlagen worden war.
Und dann begann er zu sprechen:

„Ich lebe
und alles, was ich gesagt habe, ist wahr und bleibt wahr.
Ihr könnt Euch auf alles verlassen, was ich geredet habe.
Meine Worte werden in Eurer letzten Zukunft, die jetzt begonnen hat,
das Einzige sein, auf dass Ihr Euch verlassen könnt.
Euer Gott ist ein Fels – sein Wort ist wahr.
Erschreckt Euch nicht, wenn Ihr merkt, dass Ihr Euch auf sonst nichts mehr verlassen könnt. Es kann in dieser fallenden, versinkenden Welt keine Sicherheiten mehr geben.
Sucht nicht danach und trauert nicht darüber. Denn es muss so geschehen.
Die Welt, wie Ihr sie gekannt habt, wird zu einer einzigen Frage. Und die Welt wird keine Antwort geben können. Die Antwort seid Ihr. Die Kleinste unter Euch ist sichere Antwort. Die Wahrheit, die in Euch ist – mein Wort – Gott selber – ist ewig und sicher und fest.
Jedes Kind kann mit Leichtigkeit auf diesen Felsen klettern
und wird in Ewigkeit in Sicherheit sein.
Aber viele, die meinen, klug zu sein, werden zu stolz sein, meine Sicherheit anzuerkennen.
Der Stolz vieler Kluger wird so tief gebeugt – erbarmenswürdig.
Es wird solche geben, die von der Wucht und Last der Unsicherheit zerdrückt werden und in ihrem letzten Gemurmel werden sie leugnen, dass meine Sicherheit die Rettung ist.
Aber Ihr – damit Ihr Fröhliche seid und helle Lichter – erkennt, dass diese Welt vergeht – egal wie schillernd fortschrittlich sie sich präsentiert und anbietet. Sie ist eine Hure. Sie ist geschmückt und geschickt, um Herzen zu binden. Sie lockt mit einem Ziel: „Verschwende dein Leben! Verrate deine Freunde für mich! Nimm mich und frag nicht nach deinem Bruder! Hör nicht auf die, die dir Rat geben! Verachte deine Eltern! Genieße das Jetzt! Denke nicht nach! Frag nicht nach dem Sinn!“
Den Ekel und Gestank ihrer Falschheit und Lüge überdeckt sie mit dem betörenden Parfüm deiner Lust und Sucht.
Wenn Du Ihre schillernden Köder – die prall gefüllten Regale der Kaufhäuser, die alles anbieten, wonach Du Dich sehnst – betrachtest durch die Brille der Ewigkeit, dann siehst Du nur eckliges keuchendes Gewürm, kriechende, schleimige Kreaturen, die kurz vor dem Verrecken röchelnd rufen: „Haltet durch, ihr Köder! Halte aus Täuschung! Betrug, falle noch nicht! Unser Werk ist noch nicht vollendet! Verblendet die Heiligen, raubt ihre Zeit, betäubt ihre Sinne, schläfert sie ein, lockt sie und lenkt sie ab, von Sekunde zu Sekunde. Gönnt ihnen keinen wachen Augenblick. Dröhnt ihnen die Ohren voll. Erfüllt euren Auftrag. Denn ihr seid die Auserwählten der Unterwelt. Ihr habt die Bestimmung die jungen unerfahrenen Herzen von Helden zu vergiften und zu ketten in modrigen Sümpfen. Die, die berufen sind zu stehen und zu siegen, sollt ihr auf schlüpfrigen Wegen zu dauerndem Fallen zerren. So werden sie glauben, dass sie nichts taugen und nichts wert sind. So wird ihr Herz hart und voll Zweifel. So halten wir sie in dichter Finsterniss. Sie zu fällen ist unsere Ehre. Denn wir sind die Welt, die zwar vergeht – aber noch wüten wir.“