29 April, 2007 um 9:33 (... out on the lake ...)
Das Boot wackelt,
jemand schüttelt es – ich kippe raus ins Wasser
und sinke langsam in die Tiefe.
Es ist hier noch stiller als auf dem See.
Es ist eine besondere Stille.
Ich habe gar keine Angst.
Mir ist klar, dass Gott mich aus dem Boot geworfen hat.
Ich weiß zwar nicht, warum ich in die Tiefe sinken muss,
aber ich weiß, dass es gut ist.
Ich verstehe es nicht, aber ich vertraue und erwarte Sein Handeln.
…
Ich wusste nicht, dass der See so tief ist …
Ich bin schon weit von der Oberfläche entfernt.
Ich glaube, Er will mich für sich haben, mehr als ich ihn selber wollen kann.
Ich will das, ich will das …
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22 April, 2007 um 10:33 (... out on the lake ...)
(Ich stelle mir vor, wie ich neben dem Herrn in einem Ruderboot sitze)
„Lehn Dich an an mich.
Schaue mit mir zusammen in eine Richtung.
Manches, was dort in deinem Blick auftaucht, werde ich dir erklären.
Manches, was du sehen wirst, werden sofort Sorgen in deinen Gedanken.
Teile sie mir mit.
Aber merkst du, wie deine Aktivität, deine Beschäftigung mit dem, was du siehst, sehr schnell bewirkt, dass du dich voll darauf konzentrierst.
Du hattest dich so wohl gefühlt, dich an mich anzulehnen.
Aber ganz schnell hast du meine Einladung vergessen.
Ich erteile dir doch keine Aufträge, damit du mich verlässt?
Wir können zusammen alles bearbeiten, was in deinen Blick kommt, und dabei kannst du an mich angelehnt bleiben. Ich lege sogar meinen Arm um dich.
Die Dämonen der „Leistung“ und Wirtschaftlichkeit hassen es, wenn du auf diese Art mit mir viel Frucht bringst, ohne ihnen deine Beziehungen und deine Freude und deine Zeit zu opfern.“
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21 April, 2007 um 9:43 (Aufwachgedanke, prophetische Eindrücke: Worte und Bilder)
Ich tauchte gerade aus dem Schlaf auf und suchte nach Einsicht, nach Ermutigung, nach „Manna“ vom Himmel. Da sah ich dieses Bild:
Ein großes Flugzeug (das warst Du und ich) fuhr verschiedene Startbahnen ab, konnte aber nicht starten. Ich konnte deutlich den Grund erkennen, warum wir nicht abheben konnten: Wir waren voll mit unseren persönlichen „Zuständen“, Umständen, Schwierigkeiten usw. beschäftigt. Wir glaubten, dass wir „ein schwerer Fall“ sind. Wir starrten auf uns selbst.
Wir kurften mit unserer schweren Maschine zu verschiedenen Pisten, probierten diese und jene Technik aus (das kann man als Christ ja auch: Dieses bestimmte Buch, diese Predigt, diese geistliche Übung usw. – alles kann als Mittel gebraucht werden, mit dem wir versuchen uns zu helfen). So verging unsere Zeit, aber fliegen taten wir nicht.
Aber dann …
Dann wandten wir unseren Blick von uns selbst weg und schauten auf Jesus. Wir rollten nur kurz auf der Startbahn, hatten unseren Fokus auf Jesus und begannen nach wenigen Metern zu fliegen.
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20 April, 2007 um 8:03 (noch nicht eingeordnet)
Heute morgen las ich gute Worte aus Psalm 32. Dann nahm ich die Gitarre und begann dem Herrn zu singen. Irgendwann schaute ich aus unserem Fenster den Hang hoch ins Dorf. Hinter einer alten Fachwerkscheune erhebt sich ein großes und hohes altes Wohnhaus. Im dritten Stock ist ein spitzer Gibel. Es ist unter dem Dach. Da ist ein kleines dunkles Fenster.
Es spiegelte sich eine Wolke darin, es sah aus, als würde ein freundliches aber etwas schwermütiges Gesicht dort herausschauen.
Eine „romantische“ Vorstellung begann meine Gedanken zu erfüllen:
Was wäre, wenn der Herr dort oben wohnen würde?
Er schaute zu mir und ich war froh, dass er mich sieht. Ich fühlte mich wohl damit, dass er in der Nähe ist und mein Leben sieht.
Wenn alle es wüssten, dass er da wohnt (also wenn das so wäre), dann wären wir ein Dorf, dessen Bewohner wüssten, dass Gott in der Nähe ist.
Ich schaute wehmütig hoch zu dem Fenster und sang über Gottes Nähe. Und dann sang ich, dass mir das nicht reicht. Ich will nicht so nah an ihm sein und dann doch nicht „richtig“ mit ihm zusammen. Ich betete, dass Gott runter kommen soll zu mir, sonst würde ich zu ihm kommen.
Versteht Ihr den Gedanken?
Es ist wunderbar, zu wissen, dass Gott nah ist, selbst wenn es ganz in der Nähe auf dem Speicher ist. Das ist so, wie man denken kann: „Der Herr ist im Himmel“.
Aber wenn wir die brutal direkte Gegenwart des Herrn haben, kennen und erleben dürfen, dann ist das weit besser.
Wie nah geht es, Herr? Wie viel geht?
„Die Grenze und das Maß der Nähe bestimmst Du, was Dich angeht. Ich habe schon gewählt und vollbracht, was mich angeht.“
Was ist Dein Maß? Was ist Deine Grenze Herr?
(Ich hatte den Eindruck, dass das Folgende Gottes Antwort war: )
„Mein Maß ist Einssein … „
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19 April, 2007 um 8:22 (noch nicht eingeordnet)
Gestern beim Gebet in einem Meeting in der Gemeinde zeigte der Herr mir dieses Bild:
Vor mir lag eine riesige Scheibe Brot. Sie war größer als eine Tischtennisplatte. Ich wusste, dass das Brot von Gott ist. Und es ist alles für mich. Da erkannte ich das Problem: Ich habe nicht genug Hunger. Und das war die richtige Reaktion: Ich betete, dass Gott mir Hunger gibt, dass er meinen Hunger stärker und größer macht, damit ich all das, was er für mich zum essen (und stark werden) bereitet hat auch essen will und kann.
Ich wünsche Euch einen brutal guten Hunger auf Gottes Futter!
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18 April, 2007 um 7:42 (Gedanken und Einsichten)
Jesus
“ ausgegossenes Salböl ist dein Name“ (Hohelied 1,3)
Du bist die Tür
durch die ich heute im Raum der Gegenwart Gottes leben kann.
Du bist mein Vermittler, mein Zusammenbringer, Zusammenbinder, Zurückholer,
Aufmacher, Nach-Hause-Bringer, Ganzmacher, Reparierer, Herrlich-Macher,
Gutmacher …
Du bist mein Mehr-als-Gold-Name, mein Liebe-Überfließer, mein Rundum-Segner …
Wir wollen Dich mehr erkennen, jetzt! Heute!
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13 April, 2007 um 11:15 (Aufwachgedanke)
Als ich vor einigen Tagen aus dem Schlaf auftauchte und realisierte, dass der Morgen dieses Tages angebrochen war, spürte ich eine Bedrückung, die sich auf mich legen wollte. Ich konnte erstaunlicherweise wahrnehmen, dass sie vor meinem Bett auf mich gewartet hatte. Die Wahrnehmung des Gefühls der Bedrückung machte zuerst, dass sich eine Sorge in mir breit machte: „Oh weia“ dachte ich, muss ich jetzt bedrückt sein?
Aber da sprang in mir ein klarer Gedanke hervor: „Das ist nicht Jesus!“
Ich war überrascht von dieser einfachen Lösung – die Sorge in mir war widerlegt und kurz darauf merkte ich, dass die Bedrückung verschwunden war. Es blieb eine leichte, zarte Freude.
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13 April, 2007 um 10:19 (Gottes Hammer-Fragen)
„Pilatus aber sprach zu ihnen:
Was hat er denn böses getan?“ Markus 15,14
Selbst der „gottlose“ Pilatus fragte diese Frage, weil er wusste, dass die Vorwürfe gegen Jesus nicht haltbar waren.
Für die, die auf dem Weg sind, Jesus mehr zu erkennen und ihm mehr zu vertrauen, ist das eine gute und angemessene Grundüberzeugung:
„Er tut nichts Böses und er tut auch mir nichts Böses!“
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6 April, 2007 um 9:26 (prophetische Eindrücke: Worte und Bilder)
in einer Gebetszeit sah ich heute diese Szene:
In der Landschaft lag auf ihrer rechten Seite eine riesige Person. Sie war am schlafen. Es war die Gemeinde in unserem Land.
Jemand kam und rüttelte an ihrer Schulter und versuchte, sie zu wecken.
Ich schaute auf die Schlafende und wartete … tatsächlich, sie begann sich zu bewegen, reckte sich, streckte einen Arm lang nach vorne und streckte sich kräftig aus. Ich wartete, ob sie sich denn nun aufrichten würde. Sie saß auch kurz. Dann sah ich sie wieder liegend, so, als ob sie weiter schlafen würde. Am Horizont war die Sonne schon untergegangen. Es wurde Abend. Eine Person entfernte sich von der Schlafenden. Ich konnte die dunkle Shilouette der Person vor dem gold-gelb-roten Himmel davon gehen sehen. Das schien mir schicksalhaft, es hatte so eine Schwere. Ich hatte noch nicht verstanden, was geschah, dachte aber, dass das nicht gut ist. Die schlafende Person hätte aufwachen sollen. Und ich erkannte, dass es Jesus war, der die Gemeinde versucht hatte zu wecken, und der nun wieder sonst wo hin ging. Ich wartete, ob in der Szene noch etwas geschehen würde … nee, das war’s so weit.
Jesus ist jetzt unter uns und will uns aufwecken. Wenn wir nicht aufstehen, … ja, was wird geschehen? Ich vermute, dass so ein Bild den Sinn hat, in uns eine gesunde Furcht zu wecken: Es wird nicht von alleine alles gut! Wenn wir weitermachen wie bisher, werden wir verschlafen.
Seid wach, betet, dass ihr wach seid. Lebt wach.
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5 April, 2007 um 6:38 (noch nicht eingeordnet, prophetische Eindrücke: Worte und Bilder)
Der Herr weckte in mir die Vorstellung von einem kleinen Bach mit frischem Wasser, der nach unten Richtung Tal plätschert und frisches, klares, kühles Wasser bringt. Ich sah den Bach von oben in Richtung seines Zieles.
„Mein Wasser fließt zu dir,
mein Wasser fließt für dich,
jederzeit und reichlich, sehr reichlich.
Es kann deinen Durst stillen,
es gibt dir Antworten,
es tröstet dich und heilt.
Du weißt nicht, wie man trinkt?
Manchmal bist du erfüllt davon
und ganz beglückt, weil dein Durst gestillt ist.
Aber du weißt gar nicht, wie das Wasser eigentlich in dich reingekommen ist.
Manchmal bist du verzweifelt vor Durst
und hast keine Idee, wie du jetzt an das Wasser kommen könntest.
Kommen
Erkennen
Nehmen
Wie kommst Du zu mir? Einfach! Ein Entschluss, eine Einladung, eine Bitte, ein Schritt … Wähle einen Ort und dann treffen wir uns.
Was musst Du erkennen? Die Frage ist, was kannst Du erkennen. Aber keine Sorge, wer hat, dem wird mehr gegeben.
Ich suche hier keine Leistung von Dir. Bring also keine Leistung. Was kannst Du bringen? Nur Dich selbst – wie Du kannst. Du kannst Dich nicht ganz bringen und Du kannst auch nicht „echt sein“ – alles sehr hohe Ideale.
Ich möchte nicht mit einem Traum von Dir zusammen sein. Ich will Dich.
Was kannst Du? Du bist an dem gewählten Ort? Dann halte es jetzt mit mir aus- ich bin auch da. Und sei mit mir zusammen.
Was darfst du nehmen? Nimm mich! Nimm alles, was Du von mir siehst, woran Du Dich erinnerst, was Dein Herz erreicht, was wahr ist. Und das, womit ich Dich da beschenke, das sage mir mit deinem Mund, du darfst auch flüstern.
Und auch wenn du gar nichts fühlst und nichts Erstaunliches in deinen Gedanken passiert, dann nimm trotzdem meine Gegenwart. Ob du sie fühlst oder nicht – sie ist sehr besonders. Nimm sie, denn sie ist der größte Schatz!“
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