Ich tauchte gerade aus dem Schlaf auf und suchte nach Einsicht, nach Ermutigung, nach „Manna“ vom Himmel. Da sah ich dieses Bild:
Ein großes Flugzeug (das warst Du und ich) fuhr verschiedene Startbahnen ab, konnte aber nicht starten. Ich konnte deutlich den Grund erkennen, warum wir nicht abheben konnten: Wir waren voll mit unseren persönlichen „Zuständen“, Umständen, Schwierigkeiten usw. beschäftigt. Wir glaubten, dass wir „ein schwerer Fall“ sind. Wir starrten auf uns selbst.
Wir kurften mit unserer schweren Maschine zu verschiedenen Pisten, probierten diese und jene Technik aus (das kann man als Christ ja auch: Dieses bestimmte Buch, diese Predigt, diese geistliche Übung usw. – alles kann als Mittel gebraucht werden, mit dem wir versuchen uns zu helfen). So verging unsere Zeit, aber fliegen taten wir nicht.
Aber dann …
Dann wandten wir unseren Blick von uns selbst weg und schauten auf Jesus. Wir rollten nur kurz auf der Startbahn, hatten unseren Fokus auf Jesus und begannen nach wenigen Metern zu fliegen.