Kuckuck Lösung :) !!

[Es ist Abend, ich will schlafen gehen. Ich erinnere mich daran, dass Gott mich früher mal aufforderte, "einfach" in das in meiner Phantasie vorgestellte Ruderboot auf dem See zu steigen, wo ich links neben ihm sitze. Ich lass mich "einfach" darauf ein ...]

„Hier sitzen wir …
du an meiner Seite
durch das, was mein Sohn für dich tat.
Dein Kopf ist voll von Problemen.
Ich weiß, dass du bei allem Einwände hast,
die dich blockieren und behindern.
Weist du was, mein Sohn:
(er haut mir mit der Faust freundschaftlich gegen die Schulter und legt dann seinen Arm um mich)
egal, was du über dich selber denkst,
ich ernenne dich hiermit zu einem Teil der Lösung!
Du bist die Antwort!“

Ergreife Hoffnung

Ist für Liebe gesorgt?
- wie keine andere!
Ist Versorgung zugesichert?
- wir hörten davon und sollten es glauben.
Wurde der Sinn erklärt?
- Er umfängt allen Sinn,
alle Sinnerfüllung kommt aus ihm!
Gibt es Hilfe bei Schwierigkeiten und in Kriesen?
- der Helfer ist da und bleibt
und (die Revolution!) wir wurden seine Wohnung!
Haben wir Feinde?
- zwar schreckliche, aber nicht der Rede wert.
Ihre Bestimmung ist, vor dir zu zittern.
Stehen wir im Krieg?
- schon vor deiner Zeugung und immer um Leben und Tod.
Gibt es Grund, sich zu sorgen?
- es scheint immer so, aber es ist nie wirklich.
Gibt es Hoffnung?
- mehr als du fassen kannst, aber du musst sie doch ergreifen und festhalten.
Wann ist Frieden?
- Christus ist jetzt schon unser Frieden!
Wo gehen wir hin?
- in seine Herrlichkeit!
Wann werden wir hier weggehen?
- wenn Seine Herrlichkeit auch hier alles erfüllt.
Gibt es Hoffnung?
- ergreife IHN, laufe als Ergriffener, als einer in seiner Hand, als Berührter, als einer, der glaubt, als hätte er gesehen.

Ich hatte dieses „Bild“:
Auf dem Rückweg von der Arbeit fuhr ich gerade um eine langgezogene Kurve (nach Uckerath rein von Richtung Hennef). Plötzlich verließen mehrere sportliche Autos des Gegenverkehrs  ihre Fahrbahn und stellten sich mir gegenüber quer auf meiner Seite (das erste war ein knallrotes flaches Cabriolet).
Eine Aussage stieg auf in mir:
“ Menschen werden ihre Bahn verlassen. Sie werden übergreifen!“

Ich fragte Gott, ob das gut oder schlecht ist. Mein erster Gedanke war, dass das nur schlecht ist, da es mir die Fahrt blockiert und „gefährlich“ und „unnormal“ ist.
Dies war die Antwort:
„Es ist beides: gut und böse. Das Gute ist Gehorsam, der weitergeht als je zuvor.
Das Böse ist Selbstherrlichkeit, Anmaßung, das Veranstalten von Chaos mit dem Ziel, das Gute aufzuhalten und zu beschäftigen.“

Geheimwaffe: Ich denke an Gottes Wunder von früher

Am Sonntagnachmittag, war ich sehr müde und legte mich mal hin. Ich dämmerte kurz weg und wachte wieder auf. Ich schaute auf die Bibel neben meinem Bett und wartete, ob Gott mich auf eine bestimmte Stelle aufmerksam machen möchte (ich frage ihn das des öfteren). In meinem Geist hörte ich diese Aussage:
„Psalm 77 – damit hast Du für Dein Leben ausgesorgt!“
Hui, da war ich gespannt. Bevor ich aufgeschlagen hatte hörte ich „Vers 12“.

Dies ist Ps 77,12:

„Ich will gedenken der Taten Jahs (=des HERRN); ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken.“

Ein kurzer Gedanke dazu:
Asaf beschreibt sein Leiden, dass er voller tiefstem Verlangen nach einer Antwort und nach Klarheit ist über die Frage, warum er oder seine Gemeinschaft das Handeln und Reden Gottes nicht erleben.

Er überlegt sogar schon, dass es sein könnte, dass Gott aufgehört hat, gnädig zu sein, dass seine Verheißungen nicht mehr gelten oder Gott nicht mehr mit ihnen redet (V.9). Als Höhepunkt dieser Ideen sagt er in V. 11, dass sich die Rechte (rechte Hand) des Herrn geändert hat (seine Art, an ihnen zu handeln und sich stark zu erweisen für sie).
Er irrt sich gewaltig, wie wir zum Glück aus der Bibel wissen können:

Ps 89,35
Ich werde meinen Bund nicht entweihen und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen.

4.Mose 23,19
Nicht ein Mensch ist Gott, daß er lüge, noch der Sohn eines Menschen, daß er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht aufrechthalten?

Mal 3,6
Nein, ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert; (…).

Jak 1,17
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.

Hebr 13,8
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

Vor lauter frustrierter Überlegung kommt Asaf hier also zu einer wirklich verirrten und verdrehten Idee. Er kann nicht mehr erkennen, wie Gott wirklich ist.
Aber da kommt die Hilfe, der rettende Gedanke: Er beschließt, sich an die Taten Gottes von früher zu erinnern und sagt und entscheidet:
„Ich will gedenken der Taten Jahs; ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken.“

Und dann lies mal, was in seinen Gedanken passiert (V. 14 – s.u.) .

 

 

 

Hier ist der ganze Psalm 77 in der Elberfelder Übersetzung:

1 Dem Chorleiter. Nach Jedutun. Von Asaf. Ein Psalm.

2 Meine Stimme <ruft> zu Gott, und ich will schreien! Meine Stimme <ruft> zu Gott, daß er mir Gehör schenke.

3 Am Tag meiner Drangsal suchte ich den Herrn. Meine Hand war des Nachts ausgestreckt und ließ nicht ab. Meine Seele weigerte sich, getröstet zu werden.

4 Denke ich an Gott, so stöhne ich. Sinne ich nach, so verzagt mein Geist. //

5 Du hieltest <offen> die Lider meiner Augen; ich war voll Unruhe und redete nicht.

6 Ich durchdachte die Tage vor alters. Der Jahre der Urzeit gedachte ich.

7 Ich sann nach des Nachts; in meinem Herzen überlegte ich, und es forschte mein Geist.

8 Wird der Herr auf ewig verwerfen und künftig keine Gunst mehr erweisen?

9 Ist seine Gnade für immer zu Ende? Hat das Wort aufgehört von Geschlecht zu Geschlecht?

10 Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen? //

11 Da sprach ich: Das ist mein Schmerz, daß sich die Rechte des Höchsten geändert hat.

12 Ich will gedenken der Taten Jahs; ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken.

13 Ich will nachdenken über all dein Tun, und über deine Taten will ich sinnen.

14 Gott! Dein Weg ist im Heiligtum. Wer ist ein so großer Gott wie unser Gott?

15 Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Stärke kundgetan unter den Völkern.

16 Du hast dein Volk erlöst mit <deinem> Arm, die Söhne Jakobs und Josefs. //

17 Dich sahen die Wasser, Gott, dich sahen die Wasser: sie bebten; ja, es erzitterten die Tiefen.

18 Die Wolken ergossen Wasser, das Gewölk ließ eine Stimme erschallen, und deine Pfeile fuhren hin und her.

19 Die Stimme deines Donners war im Wirbelwind. Blitze erleuchteten die Welt. Es zitterte und bebte die Erde.

20 Durch das Meer <führt> dein Weg und deine Pfade durch große Wasser. Doch deine Fußspuren erkannte niemand.

21 Wie eine Herde hast du dein Volk geleitet durch die Hand Moses und Aarons.

Ich habe es seit dem in einigen Situationen erlebt und ausprobiert (= getan): ich habe mich bei sorgenden oder negativen Gedanken aufgehalten und als es mir bewusst wurde, dass ich da gerade „im Müll wühle“, habe ich sofort umschalten können und über irgendeine Geschichte der Helden von früher gedacht und wie Gott sie gerettet und ihnen geholfen hat. Und es spricht zu meinem Herzen, auf Ideen von Details zu kommen, wie gut Gott ist, dass er z.B. so deutlich zu Josua gesprochen hat, dass er mit Sicherheit die Taktik wissen konnte, wie er sich im Kampf gegen Jericho verhalten soll.

Da fällt mir ein alter Witz ein:
Ein junger Typ hat sich zu Jesus bekehrt und liest mit Aufregung die ganzen Geschichten in der Bibel. Er ist am trampen. Mit einer Hand hält er die Bibel und die andere hält er raus um Autos anzuhalten.
Plötzlich brüllt er laut: „Hallelujah!!!!“
Das hört ein vorbeigehender Pastor. Der fragt: „Junger Mann, was veranlasst sie denn, so laut vor Freude dieses Lob Gottes in der Öffentlichkeit auszurufen?“ Der junge Christ antwortet: „Ich habe in der Bibel gerade gelesen, wie Gott für sein Volk Israel das rote Meer teilte, damit sie da zu Fuß und ohne nass zu werden durchgehen können. Das ist doch der Hammer!“
Der Pastor räuspert sich und meint, den enthusiastischen jungen Menschen mit den Zweifeln einer Nicht-Glaubenden Theologie vollabern zu müssen: „Nun ja, wissen Sie, wir Theologen wissen heute, dass es dort wahrscheinlich einen bestimmten Wind gegeben hat, der eine Furt im Wasser freigeblasen hat, so, dass das Volk Israel durch das Wasser hindurch gehen konnte. Es wird aber bestimmt noch um die 20 cm hoch gewesen sein.“
Der junge Mann schaut den Pastor kurz verwundert an, wendet sich dann aber wieder strahlend seiner Lektüre zu. Der Pastor geht weiter.
Plötzlich durchbricht ein gellendes Jubelgeschrei die Stille der Szene an der Landstraße. er junge Mann tanzt auf der Stelle und dreht sich im Kreis und hat schon mehrmals laut „Hallelujah! Hallelujah!“ gerufen.
Der Pastor  ruft erschrocken zu ihm rüber, was ihn denn jetzt so bewege.
Der junge Mann ruft zurück: “ Stellen sie sich bloß vor: Unser Gott hat es fertig gebracht, sein Volk vor einer tödlichen Armee zu retten, indem er diese Armee in 20 cm tiefem Wasser ersäuft hat“!

 


Du bist Kyrill !!

Vor wenigen Tagen dachte ich über die folgende Sache nach, die ich bisher nur mündlich einigen mitgeteilt hatte. Ich dachte, dass das Jahr schon heftig im Fortschritt ist (1/3 ist schon vorbei) und es scheint mir sinnvoll und höchste Zeit, das Folgende mitzuteilen.

Im Januar waren wir auf einem Gebetstreffen verschiedener Gemeinden der Region (unser Allianz-Gebet war eine Woche später als allgemein geplant). An dem Tag war vor einem schweren Sturm (Kyrill) gewarnt worden, der am nächsten Tag über Deutschland ziehen würde. Es wurde um Schutz gebetet.
Auf dem Weg nach Hause hörte ich in meinem Geist diese Aussage: „Es wird zwölf Tote geben“. Ich wusste, dass sich dieser Hinweis auf Deutschland bezog.
Als ich am nächsten Morgen mit meiner Frau darüber redete, meinte sie, ob wir dafür nicht beten könnten. Die Frage fand ich gut und ich wandte mich an den Herrn und fragte ihn, ob wir dafür nicht beten können.
Dies war seine Antwort:
„Weil ihr betet, werden es nur 12 Tote sein.“ Und der Herr fügte eine Ermahnung hinzu: „Einer für jeden Monat dieses Jahres. Denn die Werke, die ich vorbereitet habe (das, was geschehen muss), können nicht geschehen, wenn ihr euch nicht als solche anseht, die Gestorbene sind.“

Ich hatte Bedenken: sollte Gott mir eine Mitteilung über eine Zahl von Toten machen? Aber warum nicht? Nach offiziellen Angaben wurde nach dem Sturm gesagt, dass es 11 Tote in Deutschland gab.
Meine persönliche Ansicht ist die, dass man den 12. Toten entweder nicht in Zusammenhang mit dem Sturm brachte oder, dass der 12. nicht gefunden wurde.  Aber da es offiziell 11 Tote sind,  gibt es  bezüglich der Ermahnung, dass wir uns als gestorben betrachten sollen einen besonderen Effekt: Einer fehlt! Lass Du aber keinen Monat fehlen! Lass Du nicht einen Monat kommen von denen, die das Jahr noch zu bieten hat, an dem Du versäumt hast, dich als „gestorben mit Christus“ anzusehen.

Während ich dies hier aufschrieb, merkte ich, dass ich nachschauen muss, was „Kyrill“ bedeutet und dass es im Zusammenhang steht mit der Ermahnung.
In Wikipedia fand ich dies: Der Name kommt aus dem griechischen (cyrillos, auch Kyrillos) und bedeutet „der Herrliche“.

Die Botschaft ist die:
„Der Herrliche ist herrlich, er ist erhoben auf den Thron und hoch erhöht über alles. Er hat Dich mit hineingenommen in seinen Tod. Er ist an deiner Stelle gestorben, sein Tod ist für dich. Du hattest ihn verdient, er hat ihn für dich erlebt und erledigt. Aber auch seine  Auferstehung ist wahr und gilt dir.

Ich bin herrlich! Ich bin anders als das Schwache der Schöpfung, anders als das Zitternde in Euch. Ich bin ganz voll mit mir selbst, ich bin durch und durch Gott. Nichts an mir hat Fehler, Makel, Blässe  … alles an mir ist Ausdruck meiner Fülle, meines Strahlens, meiner Hoheit. In mir ist kein ungewisses Warten, keine Bedürftigkeit, kein Mangel. Ich bin voll, ichbin überfließende Fülle, ich bin hervorsprudelndes Leben, ich bin Ursprung und fließende Quelle von allem was ist. Die Zukunft liegt in meiner Hand wie glitzernde Steine, auf die das Licht meines Sohnes fällt. Und sie funkeln in diesem Schein.
Ihr seid diese Steine in meiner Hand.
Er ist es, der euch erleuchtet, der euch durchleuchtet mit Licht und Leben und der als Licht aus euch strahlt mit hellem Strahlen aus euren Augen und aus eurem Körper. Ihr seid herrlich, weil ihr aus Gott seid.
Ihr seid neu geworden, aus Gott geboren, meine Kinder! Darum seid ihr herrlich. Bleibt in diesem Neuen, erkennt euch nur als die, die funkelnde Kinder in meiner Hand sind. Dann wird eure Herrlichkeit strahlen – mehr und mehr. Ihr werdet die Erde mit diesem Strahlen erfüllen.
Ich bin Kyrill, der Herrliche. Du bist Kyrill, die Herrliche!