das Herz II – wie wir auf das Herz achten können

Vision: Wieder ein Schacht in die Erde. Zwei Leitern am Rand führen in die Tiefe.
Diesmal bleibt Jesus mit mir an der Oberfläche.
Der Schacht in die Tiefe ist der Eingang und Zugang zu meinem Herzen. Die Erde ist dabei mein Körper, in dessen Innerem sich mein „Herz“ befindet (gemeint ist das innerste Wertezentrum, der Sitz der Überzeugungen, die unser Leben bestimmen).
Dann geht es um die Frage, wie es geschehen kann, dass ein Mensch über diesen Zugang in seine Tiefe tatsächlich verwandelt wird.
Er gibt mir den Rat, seine Worte – die Worte Gottes – in diesen Schacht hinein zu geben. Das Lesen und Aussprechen der Worte der Bibel ist ein Aufnehmen von Wahrheit in unser Herz, in die Tiefe unserer Person. Die Wahrheit färbt schon den Schacht in angenehme Farben. Am Herzen selber wird richtig gearbeitet. Die Wahrheit klopft an, wirbt und bittet, überzeugt und malt Bilder voller Hoffnung an die Wände des Herzens. Gerade durch Wunden kann die Wahrheit ins Herz eindringen. Dabei heilt es die Wunde.

Ich soll auch singen. Ich sehe, wie der Gesang an der Oberfläche schwebt aber seine Botschaft tropft in den Schacht – dringt ein und wirkt seine heilsame Wirkung.

Das Beten und Singen in „anderen Sprachen“ ist eine besondere Geheimwaffe. Um den gesamten Körper kreist dabei wie ein farbiger Nebel die Atmosphäre des Himmels. Negative Einflüsse, die in den Schacht ins Herz eindringen wollen, werden davon zurück gedrängt. Die Erde um den Schacht herum wird insgesamt hell von Licht durchleuchtet, so, als wäre der ganze Mensch erhellt. Der Schacht ins Innere wird dabei von dem Sprachengebet von gleißendem Strahlen überflutet. Dann sehe ich das Herz selbst im Inneren „der Erde“. Das Gebet und Singen in Zungen hat es wach gemacht. Das Herz beginnt zu antworten. Es hört den Ruf des Himmels und ruft zurück. Es ist ganz aufgeregt, weil es plötzlich von der Last der Welt abgewaschen wird und erkennt, dass seine Bestimmung der Himmel ist. Es ruft voll Hingabe zu Gott und schreit ohne Hemmungen Jubelrufe heraus. Dabei treibt es Wurzeln, die sich in Gott selber festwachsen.

( … Es passiert natürlich noch viel mehr)

1 Kommentar

  1. Frank sagte,

    19 Juni, 2007 um 10:10

    Das mit dem „in Sprachen beten“ ist soooo wichtig. Ich las in einem Erweckungsbuch über die Frage, warum manche Leute Erweckung in größerem Stil erlebt haben und das übernatürliche Wirken Gottes in größerem Maß erlebten. Eine Antwort in diesem Buch war, daß sie großen Wert auf das Beten in Sprachen legten und es mit Respekt und Ehrfurcht praktizierten. Mir scheint es, daß es bei uns zu etwas ganz Beliebigen geworden ist, was der Laune des Fleisches unterworfen ist und nicht der Laune des Herzens, dem es, wie Du es ja so schön beschreibst, unendlich wohl tut. Die Autorin meinte auch, daß wir wie für alles Geistliche auch für das Sprachengebet oder den Sprachengesang keine Zeit nehmen. Im Durchschnitt singen wir im Gottesdienst drei Minuten in Sprachen – wenn überhaupt. Und unser Herz bleibt unerweckt.


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