auch ich kann ohne Hoffnung nicht sein

Wir sitzen in unserem Boot auf dem See.
Er hat Seinen Arm auf meiner Schulter und ich lehne meinen Kopf an Ihn an.
Ich sehe, wie unter uns die Erde aufbricht (unser Boot schwebt in dem Moment über dieser Szene anstatt auf dem See). Ein Spalt entsteht, Gestein bröckelt und bricht und aus der Tiefe quillt orange glühende Lava.
Aber Er ist nicht beunruhigt und Sein Friede bleibt.
Am Horizont ist ein zarter Streifen rosaren Lichts zu sehen. Ich schaue da hin und erkenne, wie ER auch da hinschaut. Da ist Seine Hoffnung, Seine Erwartung, die Erfüllung Seiner Pläne. Er weiß sicher und schaut dem mit froher Erwartung entgegen, dass es für Seine Geliebten eine Verwirklichung und Manifestation Seiner Liebe und Weisheit geben wird. Fülle von Heil werden sein, alles wird mit Ihm ganz gefüllt sein.
„Da bin ich auch wie ihr!“ sagt er. „Ich bin der Gott aller Hoffnung, der Gott aller Erwartung. Würde ich nicht die Erfüllung, die Verwirklichung, den Sieg über das Unheil am Horizont sehen, könnte ich nicht sein.
Der Feind hat Horden von Jägern ausgesandt, die einen Auftrag haben: Alles zu zerstören und anzugreifen und zu schlagen, was Hoffnung verspricht und was Menschen hoffen lässt.
Selbst die Regelmäßigkeit von Tagen und Nächten, euer Wetter und die Jahreszeiten hatten die Aufgabe, in euch Hoffnung zu wecken und haben euch Hoffnung gelehrt.
Für Euch gibt es jetzt – auch bei aufreißender Erde – massive reale Erwartung von Gutem. Diese vorhandene Hoffnung müsst ihr ergreifen. Darin seid ihr auch genau wie ich.“

2 Kommentare

  1. Zissy sagte,

    30 Oktober, 2007 um 2:33

    Wow erinnert mich an einen Bibelvers, wo es heißt, dass Jesus das Kreuz nur erdulden konnnte, weil Er eine Hoffnung auf eine große Herrlichkeit hat.

    Danke =)
    Liebe Grüße
    Zissy

  2. Till sagte,

    30 Oktober, 2007 um 5:05

    Super gut! Voll unsere Situation Papa :-) Das ist auf jedenfall ermutigend!!!


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