Kämpfer im Tal und Kämpfer auf den Hügeln

Wir stehen mit Jesus auf einem Berg und schauen ins Tal. Ein heftiger Wind pfeift uns um die Ohren. Ich ziehe meinen Mantel fester weil ich merke, dass mir kalt wird. Aber eine größere Kälte will mich  von innen befallen wegen dem, was ich ahne, was da im Tal passiert. Jesus breitet mit einem Arm einen Teil seines Mantels aus und legt ihn auf mich und die anderen, die bei ihm stehen. Wohltuende Wärme durchströmt mich. Ich sehe ein Lächeln in den Gesichtern der anderen. Die Wärme wird zum Glühen und das Lächeln wird zu herzlichem, frohen Lachen.
Im Tal, nicht weit weg, wird gekämpft. Schon lange tobt dieser Kampf. Die „Orks“ der Finsternis kämpfen gegen Menschen. Es ist ein sehr weites Schlachtfeld. Es gibt unter den Menschen solche, die mit Schwertern sich wehren und mehr oder weniger erfolgreich Feinde zurückdrängen. Aber es gibt auch viele, die von den feinden einfach gepackt werden „am Kragen“ und durch die Gegend gezerrt, als wären sie tot. Das sind die, die noch nicht aus der Macht des Teufels errettet wurden. Sie sind völlig hilflos. Ihre einzige Hoffnung scheinen die menschlichen Krieger um sie herum zu sein. Der einzige Ort, wo der Kampf nicht tobt, sind die Hügel und Berge. Auf den meisten von ihnen stehen Gruppen wie unsere, mal mehr, mal weniger, aber alle in der Nähe ihres Gottes, alle nah an dem Jesus, der gesagt hat, dass er bei uns ist bis ans Ende. Von weitem kann ich sehen, dass aus diesen gesammelten Gruppen eine Flamme lodernd zu scheinen beginnt.
Ich kann erkennen, dass die Feindlichen  immer wieder verstört zu den Hängen hinauf schauen. Sie befürchten etwas. Sie wissen, dass sie dem nicht standhalten werden, was da bald über sie kommt.
Dann beugt Jesus  sich zur Erde und kniet sich auf den Boden. Einzelne aus den Gruppen um Ihn beginnen, das auch zu tun. In dem Moment beginnt das Feuer in kleinen Portionen bergab zu fließen. Als  immer mehr von uns und von denen auf den anderen Bergen Jesus folgen, indem sie sich auf die Erde knien, beginnt das Feuer immer mehr zu fließen, bis von den Hügeln schließlich zu allen Seiten feurige Fluten in das Tal der Schlacht strömen.
Die dämonischen Kriegsverbände weichen vor dem Feuer zurück. Als das Feuer die menschlichen Kämpfer im Tal erreicht schauen sie hinauf zu den Bergen. Jetzt erst verstehen sie, dass diese dort oben genau so zu Jesus gehören wie sie, die im Tal kämpfen.
Plötzlich werden schlimme Verletzungen an ihnen geheilt. Die schlimmsten Wunden hatten diese Kämpfer davon, dass es keine Einheit zwischen ihnen und denen auf den Hügeln gab. Nun aber breitete sich die herrliche Gegenwart Gottes im ganzen Tal aus. Einzelne der Nachfolger auf den Hügeln begannen zu rufen – Erhebungen Gottes, Aussprüche der Ehrung, Liebe und des Dankes, Rufe der Freude. Dieses Lob explodierte im ganzen Land. Von den Feinden war keine Spur mehr zu sehen. Die Kämpfer im Tal kümmerten sich nun kraftvoll und sehr effektiv um die Menschen, die herumlagen. Sie redeten mit ihnen, weckten sie aus ihrer Bewusstlosigkeit, heilten sie …