23 April, 2009 um 10:36 (Der Garten)
Tags: Heiliger Geist
Im vorigen Artikel hatte der Mann verzweifelten Hunger nach real erlebter Gemeinschaft mit Gott. Der Geist Gottes gab schließlich selber eine Antwort: erschaffe einen Garten!
Ich dachte mir zwar, dass es um diesen Ort der Gemeinschaft geht, um ein Treffen mit Gott usw. Aber ich hatte auch das Gefühl, dass diese Aufforderung etwas rätselhaft ist und nicht „selbstverständlich“.
Am Nachmittag habe ich mich „zurückgezogen“ und auf meiner Gitarre einfache Griffe und Melodien gespielt. Dann lud Gott mich ein, Jesaja 32 aufzuschlagen. Ich fand diese Stelle:
Jes 32,14-16
Denn der Palast ist aufgegeben, verödet das Getümmel der Stadt. Ofel und Wachtturm dienen als Höhlen für ewig, zur Freude der Wildesel, zur Weidefläche der Herden, bis der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird und die Wüste zum Fruchtgarten wird und der Fruchtgarten dem Wald gleichgeachtet wird.
In der Wüste wird das Recht sich niederlassen und die Gerechtigkeit im Fruchtgarten wohnen.
Das, was voll Leben sein sollte, erscheint öde und dient nicht den Bestimmungen, wofür es gedacht und erschaffen war. Erst als „der Geist aus der Höhe darüber ausgegossen wird“, wird die Wüste zum Fruchtgarten. Dann sogar so üppig und „fett“, dass man diesen für einen Wald hält.
Ich brauche den Heiligen Geist. Ich brauche Dich, Heiliger Geist!
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23 April, 2009 um 1:31 (Der Garten)
Tags: Gemeinschaft mit Gott, Gott, Hunger nach Gott, Intimität, Nähe
Am Mittwoch (22.4.9) träumte ich und habe das behalten:
Ich war mit Familie, Fremden und Freunden auf einer Art „Konferenz“, wo es um Glaubensdinge gehen sollte. Es war ziemlich „chaotisch“, es sah nicht nach Vortrag und Predigt und Hauptsprechern aus.
Ich saß dann irgendwann an einem Tisch mit mehreren Leuten. Mir gegenüber saß ein Mann, der locker um die 50 Jahre alt war. Er war aufgeregt, irgendwie verzweifelt. Er sagte, dass er unbedingt die Gemeinschaft mit Gott erleben wollte. Er war sehr sehr hungrig nach der Begegnung mit Gott.
Ich dachte im Traum, dass das ja gut ist und wollte ihn „mal schnell“ aus dem Ärmel geschüttelt „ermutigen“. Ich begann und sagte: „Rick Joyner hat mal gesagt, dass … (und ich wollte jetzt dieses gute Zitat von ihm bringen, wo er meinte, dass du Gott so nahe sein kannst, wie jeder aus der Bibel) „…
da schaut mich der Mann plötzlich mit großen Augen an, machte ein ärgerliches und von verzweifelter Leidenschaft aufgerütteltes Gesicht und haut mit seiner flachen Hand volle Kanne auf den Tisch und schreit laut :
“ Hör auf! Ich kann keine Sprüche gebrauchen! Ich brauche Gott selbst! Ich brauch seine Nähe!“
Der Mann hat mich geschockt. Ich erkannte schlagartig, dass ich ihn „billig abspeisen“ wollte (natürlich „gut gemeint“). Aber ich wusste gar nicht, wie ich ihm konkret helfen konnte. Im Traum verging einige Zeit, in der ich meine Unfähigkeit und Ohnmacht empfand und erlitt. Ich hatte keine wirkliche Antwort.
Dann sprach der Geist Gottes zu mir:
„Du musst einen Garten erschaffen!“
Dabei sah ich auf einem völlig weißen Hintergrund von oben auf einen Garten. Er war ziemlich schön mit Bäumen und Büschen zugewachsen.
Mich mit Gott zu treffen (obwohl er immer da ist), mit ihm zusammen sein und ein Date zu haben braucht Ort und Zeit. Es ist eine Sache von Verborgenheit, Verlässlichkeit, von Bindung, von Verabredung, von aufeinander Warten und sich aufeinander Freuen, von miteinander Gehen, von Überraschung, von Vorbereitung und Spontaneität, von Mitteilung, gemeinsam Schweigen und Zuhören.
„Du musst einen Garten erschaffen!“
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19 April, 2009 um 11:28 (Abendlied)
Schwer wallt mein Herz (ich denk an Dich) – fließt über – bebt …
Ich kenne dich. Ich rufe Deinen Namen – meine Dich!
Ich fliege hin über die Wolken und singe und rufe
und feiere Deinen Namen. Denn Du bist mein! Und ich bin Dein!
Du schläfst schon aber ich schließe Dich
fest in meine Arme.
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19 April, 2009 um 11:19 (... out on the lake ...)
Ich wollte nach langem noch mal ins Boot steigen (also mir vorstellen, wie ich mit Ihm dort zusammen bin). Und ich hatte im Herzen, dass ich was sagen oder fragen würde über unsere Freundschaft mit IHM.
Noch bevor ich „im Boot war“ sah ich folgendes Bild:
Ich schwebte ca. einen Meter über einem Fluss. Alles war in warm goldenes Licht getaucht. Der Fluss floss an einer Seite durch ein gigantisches Tor (so groß ca. wie der Kölner Dom). Die Torflügel waren beide weit geöffnet. Ich hörte in meinem Geist diese Worte: „Freundschaft ohne Schuld!“
In dem Augenblick kam ein Wissen zu mir mit diesem Inhalt: „Ihr müsst das Land hinter diesem geöffneten Tor betreten. ‘Freundschaft ohne Schuld’ ist ein neues Zeitalter. „
Vor einigen Wochen sagte Gott, dass er uns (unsere Gemeinde) an diesem Ort seine Gemeinschaft lehren will. Was er mir bisher zeigte, ist, dass es ein Begegnen und Zusammensein „auf gleicher Augenhöhe“ mit ihm gibt. Das hat mit Freundschaft zu tun. Das ist eine Ebene, wo man sich als Vertraute und sich schätzen- und liebende die persönlichen Dinge mitteilen und Bewunderung aussprechen kann – gegenseitig. Ich weiß, dass das nur ein Element unserer Beziehung zu Gott ist. Aber ich erlebe es seit Wochen, dass er darüber redet und mich lockt.
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