wie Du abheben kannst

Ich tauchte gerade aus dem Schlaf auf und suchte nach Einsicht, nach Ermutigung, nach „Manna“ vom Himmel. Da sah ich dieses Bild:

Ein großes Flugzeug (das warst Du und ich) fuhr verschiedene Startbahnen ab, konnte aber nicht starten. Ich konnte deutlich den Grund erkennen, warum wir nicht abheben konnten: Wir waren voll mit unseren persönlichen „Zuständen“, Umständen, Schwierigkeiten usw. beschäftigt. Wir glaubten, dass wir „ein schwerer Fall“ sind. Wir starrten auf uns selbst.
Wir kurften mit unserer schweren Maschine zu verschiedenen Pisten, probierten diese und jene Technik aus (das kann man als Christ ja auch: Dieses bestimmte Buch, diese Predigt, diese geistliche Übung usw. – alles kann als Mittel gebraucht werden, mit dem wir versuchen uns zu helfen). So verging unsere Zeit, aber fliegen taten wir nicht.

Aber dann …

Dann wandten wir unseren Blick von uns selbst weg und schauten auf Jesus. Wir rollten nur kurz auf der Startbahn, hatten unseren Fokus auf Jesus und begannen nach wenigen Metern zu fliegen.

Die Bedrückung ist nicht Jesus

Als ich vor einigen Tagen aus dem Schlaf auftauchte und realisierte, dass der Morgen dieses Tages angebrochen war, spürte ich eine Bedrückung, die sich auf mich legen wollte. Ich konnte erstaunlicherweise wahrnehmen, dass sie vor meinem Bett auf mich gewartet hatte. Die Wahrnehmung des Gefühls der Bedrückung machte zuerst, dass sich eine Sorge in mir breit machte: „Oh weia“ dachte ich, muss ich jetzt bedrückt sein?
Aber da sprang in mir ein klarer Gedanke hervor: „Das ist nicht Jesus!“
Ich war überrascht von dieser einfachen Lösung – die Sorge in mir war widerlegt und kurz darauf merkte ich, dass die Bedrückung verschwunden war. Es blieb eine leichte, zarte Freude.