Jesus!

Jesus
“ ausgegossenes Salböl ist dein Name“                 (Hohelied 1,3)
Du bist die Tür
durch die ich heute im Raum der Gegenwart Gottes leben kann.
Du bist mein Vermittler, mein Zusammenbringer, Zusammenbinder, Zurückholer,
Aufmacher, Nach-Hause-Bringer, Ganzmacher, Reparierer, Herrlich-Macher,
Gutmacher …
Du bist mein Mehr-als-Gold-Name, mein Liebe-Überfließer, mein Rundum-Segner …
Wir wollen Dich mehr erkennen, jetzt! Heute!

… sie ist dein Leben!

Gestern unterhielt ich mich mit Lennart. Er seufzte, weil er ab Montag wieder in die Schule muss. Ich merkte, wie ich mich freute, dass er dieses „Leiden“ aushalten muss. Ich dachte laut und weil ich selber ohne die Zucht nicht mehr leben würde (nehme ich an), sagte ich zu ihm, dass diese Zucht sein Leben ist. Ich schaute ihn an und fand es selber komisch: „Wieso wird gesagt, dass die Zucht unser Leben ist, wenn es doch im Neuen Testament heißt, dass Jesus unser Leben ist?“

Wer klug ist und am Ende auf ein gut gelebtes Leben zurückblicken will, der bittet Gott ausdrücklich darum, ihn zu richten, d.h., ihn auf den richtigen Weg zu bringen, dass er ihn tatsächlich geht.
Hast du Angst dafor? Gute Nachricht: Die hast Du nicht, weil die Erziehung so schlimm ist – selbst wenn sie schlimm ist – sondern, weil Du die Liebe Gottes noch wenig kennst. Die treibt die Angst nämlich weg. Übrig bleibt dann nur Gutes, z.B. Vertrauen und Staunen und Bewunderung. Raphael hat auch erzählt, dass er schon um Gottes Gericht für sich gebetet hat.

Mir kommt ein verwegener Gedanke: Wenn ich jetzt um Gottes Gericht bitte, dass er mich zurecht bringt, dann – nehmen wir mal an – tut er das. Wenn ich dann aber direkt schon weiter darum bitte, geht es bald schon weiter. Und wenn ich nicht gebetet hätte, wäre die Erziehung weniger streng gewesen? Ja! So grade das Nötigste, was man Kindern, die nicht vertrauen, zumuten kann.
Wenn ich um Sein Gericht an mir bitte, entschließe ich mich damit zu Vertrauen und zu Hingabe an Gottes Werk. Dieser Glaube empfängt.

Spr 4,13
Halte fest an der Zucht, laß nicht ab! Wahre sie, denn sie ist dein Leben!

Spr 5,22-23
Seine eigenen Sünden fangen ihn, den Gottlosen, und in den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten.
Ein solcher wird sterben aus Mangel an Zucht, und in der Größe seiner Narrheit taumelt er dahin.

Tit 2,11-12
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen,
und unterweist (erzieht, züchtigt) uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf,

Apg 24,25
Als er (Paulus) aber über Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit (wörtlich heißt das sowas wie ‘Innen Kraft zum Herrschen haben’) und das kommende Gericht redete, wurde Felix mit Furcht erfüllt …

Joh 1,4
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Joh 3,36
Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Joh 5,25
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, daß die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben.

Joh 11,25
Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben …

Joh 14,6
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Denn Er hat gesagt …!

Der Druck der Lebensumstände wächst zeitweise massiv an. Phasenweise meint man, es wird ein Dauerzustand. Ich habe bemerkt, wie empfindlich mein „Herz“ (als innerstes und tiefstes Zielsystem meines Willens und Denkens) reagiert. Desshalb hat Jesus dieses gesagt:

„Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch … … Lebenssorgen …“ Lk 21,34

Heute morgen war die Bedrückung durch die Vorstellungen und Erwartungen der Pflichten und Aufgaben wieder sehr massiv. Ich erinnerte mich daran, dass meine Aufmerksamkeit doch auf Christus „als gekreuzigt“ und auf die Liebe Gottes gerichtet sein darf.
Und dann schlug ich dieses Wort nach und das erheitert mich nun und in dem Wissen gehe ich auf alles zu und in alles hinein:

„Denn er hat gesagt: »Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen«,
so daß wir zuversichtlich sagen können: »Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?«

Hebr 13,5-6

Er ist mein Helfer. Er gibt mich nicht auf. Er verlässt mich nicht. Er ist mein Helfer!
Ich werde mich nicht fürchten!

Dem Gott zu begegnen …

Wär’ das gut, Ihm zu begegnen?
Könnt’ es sein, dass jede Sehnsucht in mir
ihre überfließende Erfüllung findet in Ihm ?
Ist Er die Quelle und der Fluss,
aus der ich trinke und der mein Boot
ans Ziel bringt?

Ist Er die wärmende Sonne über mir,
wegen der ich es mir leisten Kann,
meine Panzer von Selbstschutz abzulegen?
Ist Er die gehisste, große, weiße Fahne,
die mir Frieden verkündet,
so, dass ich das System meiner Bunker verlasse,
ans Licht komme und ein
neues Leben wage?

Macht er mich zu seinem Kind und
sind da etwa noch mehr?
Und sind diese alle tatsächlich himmlische Familie? Meine? Brüder? Schwestern?
Ist Er real mein Vater und schämt sich Jesus nicht,
mich Bruder zu nennen?

Das alles wurde teuer bezahlt und ist sogar die Tilgung meiner Schuld?

Da sag ich aber: Gott, Dich will ich, weil Du mich so willst.
Dir will ich begegnen, Dich will ich kennen
und lernen, Dich zu lieben.

Gut bist Du – auch zu mir.