Leuchtende Schätze im Acker – alles für seine Braut

Als wir gestern Gott anbeteten, sah ich, wie wir vor einem riesigen Feld standen. Es glich zunächst einem Acker. Jesus stand am Rand des Feldes und forderte mich auf, zuzuschauen, was er jetzt macht. Dann sah ich, wie er mit einem Schwung seines Armes wie ein Sämann sehr viele kleine, hell leuchtende Lichter  auf den Acker warf.
Sie waren wie Minni-Sterne, etwas größer als Kerzenflammen und rundherum mit sich bewegenden Strahlen wie ein funkelnder Stern. Zunächst lagen sie zu vielen hunderten auf dem Feld verstreut. Die Abstände zwischen den Sternchen waren unterschiedlich weit. Man hätte gut zwischen ihnen durchgehen können und an manchen Stellen waren es einige Schritte bis zum nächsten.
Dann waren die Lichter nicht mehr zu sehen – sie waren im Boden versunken und der Acker war nun eine Wiese. Jesus stand auf dieser Wiese und er winkte uns sehr einladend zu und rief uns . Ich erkannte, dass wir, die am Rand des Feldes gestanden hatten, die Braut von Jesus waren (was in der Bibel ein Bild für „die Gemeinde“ ist). Er lockte uns und rief immer weiter. Er wollte unbedingt, dass wir mit ihm auf dieser Wiese gehen und mit ihm diese kleinen Schätze ausgraben.  Es waren „Schätze im Acker“. Und wir sollen sie in Gemeinschaft mit ihm suchen und finden.
Er hat sie nicht  v o r  uns versteckt, sondern  f ü r  uns.

Kurze Zeit später im Laufe des Tages sagte er, dass die Lichter „Einsicht“ sind und „Verständnis“.
Ich dachte an die Stelle aus den Sprüchen in Kapitel 2, wo wir aufgefordert werde, zum Verständnis zu reden, es anzurufen, es zu suchen, als wäre es kostbares Silber und nach ihm zu forschen, als wären es Schätze (Das Kapitel habe ich unten angehängt).
Heute wies der Geist Gottes mich darauf hin, dass bei dem Gleichniss vom Sämann von verschiedenen Bedingungen die Rede ist, wann ein Herz optimaler Boden für das Wort Gottes ist. Bei diesen Bedingungen steht auch, dass jemand das Wort verstanden hat.

Mt 13,23
Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.

(In Mk 4, 20 ist die Bedingung genannt, dass wir das Wort aufnehmen und in Lk 8,15,  dass wir es bewahren. Insgesamt ergibt sich also, dass wir es hören, verstehen, aufnehmen und bewahren bis es zur Frucht gereift und gewachsen ist.)

 

Spr 2,1-22

1 Mein Sohn, wenn du meine Reden annimmst und meine Gebote bei dir verwahrst,

2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, dein Herz dem Verständnis zuwendest,

3 ja, wenn du den Verstand anrufst, zum Verständnis erhebst deine Stimme,

4 wenn du es suchst wie Silber und wie Schätzen ihm nachspürst,

5 dann wirst du verstehen die Furcht des HERRN und die Erkenntnis Gottes gewinnen.

6 Denn der HERR gibt Weisheit. Aus seinem Mund <kommen> Erkenntnis und Verständnis.

7 Er hält für die Aufrichtigen Hilfe bereit, ist denen ein Schild, die in Lauterkeit wandeln,

8 indem er behütet die Pfade des Rechts und den Weg seiner Frommen bewahrt.

9 Dann verstehst du Gerechtigkeit, Recht und Geradheit und jede gute Bahn.

10 Denn Weisheit zieht ein in dein Herz, und Erkenntnis wird deiner Seele lieb.

11 Besonnenheit wacht über dir, Verständnis wird dich behüten:

12 um dich zu retten vom bösen Weg, vom Mann, der Verkehrtes <nur> redet,

13 <von denen>, die da verlassen die geraden Pfade, um auf finsteren Wegen zu gehen,

14 die sich <nur> freuen am bösen Tun, frohlocken bei schlimmer Verkehrtheit,

15 deren Pfade krumm sind, die in die Irre gehen auf ihren Bahnen,

16 um dich zu retten von <der> fremden Frau, von der Ausländerin, die ihre Worte glatt macht,

17 die den Vertrauten ihrer Jugend verläßt und den Bund ihres Gottes vergißt.

18 Denn zum Tod senkt sich ihr Haus und zu den Schatten ihre Bahnen.

19 Alle, die einkehren zu ihr, kommen nie wieder zurück, finden nie wieder die Pfade des Lebens.

20 Darum geh du auf dem Weg der Guten, die Pfade der Gerechten beachte!

21 Denn die Aufrichtigen bewohnen das Land, und die Lauteren bleiben darin.

22 Die Gottlosen aber werden getilgt aus dem Land, und die Treulosen reißt man aus ihm heraus.„Meine geliebte Braut! Komm zu mir und laufe mit mir auf diesen Feldern. Sie sind jetzt und in deinem echten Leben. Ich möchte mit Dir die Kostbarkeiten finden, die der Vater in seiner Freundlichkeit und Weisheit für Dich bereit hält. Wir werden graben, suchen, rufen und schreien. Es ist für Dich und es ist da. Komm, folge mir, lass uns zusammen gehen.“ 

lieber unter Seinem Tuch

In Johannes 20,7 wird nicht zufällig ein Detail von der Auferstehung Jesu berichtet, auf das Gott meine Aufmerksamkeit lenkte: Petrus schaut ins leere Grab, Jesus ist auferstanden. Petrus sieht „das Schweißtuch, das auf seinem (Jesu) Haupt war, nicht zwischen den Leinentüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem Ort.“
Ich hatte dazu den Eindruck, dass der Herr mich auf folgendes hinweist: Wir sind sein Körper und „irgendwie“ und aus verschiedenen Gründen noch nicht als der Auferstandene unterwegs, sondern liegen noch im Grab – aber kurz vor der Auferstehung. Jetzt gibt es zwei Sorten von Tüchern, mit denen die schlafende Gemeinde bedeckt ist: solche, die den Körper bedecken und später unbeachtet zur Seite geschoben werden und das auf dem „Haupt“. Letzteres wird von Jesus mit Ehre und Sorgfalt behandelt. Er faltet es extra zusammen. Dieses ist das besondere Tuch, das, welches auf dem Haupt liegt. Was darunter schläft, ist das, was mit dem Herrn zu tun hat. Was unter diesem Tuch ausharrt bis zur Auferstehung ist das, was den Herrn angeht, was seine Nähe betrifft.
Auf den Punkt gebracht: Es ist nicht unsere Aufgabe, uns mit dem Tuch ohne Ehre zu befassen und die Frage zu klären, warum die Gemeinde schläft oder tot scheint. Unsere Aufgabe ist, zu Jesus zu gehen, unter das Tuch des Hauptes zu kriechen und dort zu sein, egal ob die Gemeinde schläft, tanzt oder jubelt. Unter seinem Tuch sein ist der richtige Platz, nah an seinem Gesicht.

Er kommt!

Eine Reihe von jungen Bäumen steht am Rand einer Wiese. Eine leichte Briese eines sanften Windes beginnt durch sie zu wehen. Sie kommen in Bewegung und beginnen im Wind zu rascheln. Das Rascheln der Blätter ist das Zeugnis für die, die es hören können: Er kommt! Land höre: Er kommt!

Schönes Lied anhören

Heute habe ich ein Lied angehört, das ich gut finde (Titel: „Where You go I’ll go“). Es ist von der CD „We Believe“ von Brian und Jenn Johnson. Brians Vater ist Pastor der Bethel-church. Ich höre sehr gerne die „Predigt der Woche“ von denen. Diesmal gab es in der Mitte der Seite zwei Lieder zum kostenlosen downloaden.
Dies ist der Link: http://www.ibethel.org/features/sermonoftheweek/index.php?f=sermon.php&mlr=81
Es gibt auch ein Liedblatt mit Text und Griffen dazu.

Erfahrungsgemäß ändert sich das Angebot auf dieser Seite zügig – also wen’s interessiert der handle.

Wen suchst du?
Suchst du mich?
Such mich doch,
du wirst mich finden.

Ich hatte dieses „Bild“:
Auf dem Rückweg von der Arbeit fuhr ich gerade um eine langgezogene Kurve (nach Uckerath rein von Richtung Hennef). Plötzlich verließen mehrere sportliche Autos des Gegenverkehrs  ihre Fahrbahn und stellten sich mir gegenüber quer auf meiner Seite (das erste war ein knallrotes flaches Cabriolet).
Eine Aussage stieg auf in mir:
“ Menschen werden ihre Bahn verlassen. Sie werden übergreifen!“

Ich fragte Gott, ob das gut oder schlecht ist. Mein erster Gedanke war, dass das nur schlecht ist, da es mir die Fahrt blockiert und „gefährlich“ und „unnormal“ ist.
Dies war die Antwort:
„Es ist beides: gut und böse. Das Gute ist Gehorsam, der weitergeht als je zuvor.
Das Böse ist Selbstherrlichkeit, Anmaßung, das Veranstalten von Chaos mit dem Ziel, das Gute aufzuhalten und zu beschäftigen.“

Geheimwaffe: Ich denke an Gottes Wunder von früher

Am Sonntagnachmittag, war ich sehr müde und legte mich mal hin. Ich dämmerte kurz weg und wachte wieder auf. Ich schaute auf die Bibel neben meinem Bett und wartete, ob Gott mich auf eine bestimmte Stelle aufmerksam machen möchte (ich frage ihn das des öfteren). In meinem Geist hörte ich diese Aussage:
„Psalm 77 – damit hast Du für Dein Leben ausgesorgt!“
Hui, da war ich gespannt. Bevor ich aufgeschlagen hatte hörte ich „Vers 12“.

Dies ist Ps 77,12:

„Ich will gedenken der Taten Jahs (=des HERRN); ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken.“

Ein kurzer Gedanke dazu:
Asaf beschreibt sein Leiden, dass er voller tiefstem Verlangen nach einer Antwort und nach Klarheit ist über die Frage, warum er oder seine Gemeinschaft das Handeln und Reden Gottes nicht erleben.

Er überlegt sogar schon, dass es sein könnte, dass Gott aufgehört hat, gnädig zu sein, dass seine Verheißungen nicht mehr gelten oder Gott nicht mehr mit ihnen redet (V.9). Als Höhepunkt dieser Ideen sagt er in V. 11, dass sich die Rechte (rechte Hand) des Herrn geändert hat (seine Art, an ihnen zu handeln und sich stark zu erweisen für sie).
Er irrt sich gewaltig, wie wir zum Glück aus der Bibel wissen können:

Ps 89,35
Ich werde meinen Bund nicht entweihen und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen.

4.Mose 23,19
Nicht ein Mensch ist Gott, daß er lüge, noch der Sohn eines Menschen, daß er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht aufrechthalten?

Mal 3,6
Nein, ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert; (…).

Jak 1,17
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.

Hebr 13,8
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

Vor lauter frustrierter Überlegung kommt Asaf hier also zu einer wirklich verirrten und verdrehten Idee. Er kann nicht mehr erkennen, wie Gott wirklich ist.
Aber da kommt die Hilfe, der rettende Gedanke: Er beschließt, sich an die Taten Gottes von früher zu erinnern und sagt und entscheidet:
„Ich will gedenken der Taten Jahs; ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken.“

Und dann lies mal, was in seinen Gedanken passiert (V. 14 – s.u.) .

 

 

 

Hier ist der ganze Psalm 77 in der Elberfelder Übersetzung:

1 Dem Chorleiter. Nach Jedutun. Von Asaf. Ein Psalm.

2 Meine Stimme <ruft> zu Gott, und ich will schreien! Meine Stimme <ruft> zu Gott, daß er mir Gehör schenke.

3 Am Tag meiner Drangsal suchte ich den Herrn. Meine Hand war des Nachts ausgestreckt und ließ nicht ab. Meine Seele weigerte sich, getröstet zu werden.

4 Denke ich an Gott, so stöhne ich. Sinne ich nach, so verzagt mein Geist. //

5 Du hieltest <offen> die Lider meiner Augen; ich war voll Unruhe und redete nicht.

6 Ich durchdachte die Tage vor alters. Der Jahre der Urzeit gedachte ich.

7 Ich sann nach des Nachts; in meinem Herzen überlegte ich, und es forschte mein Geist.

8 Wird der Herr auf ewig verwerfen und künftig keine Gunst mehr erweisen?

9 Ist seine Gnade für immer zu Ende? Hat das Wort aufgehört von Geschlecht zu Geschlecht?

10 Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen? //

11 Da sprach ich: Das ist mein Schmerz, daß sich die Rechte des Höchsten geändert hat.

12 Ich will gedenken der Taten Jahs; ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken.

13 Ich will nachdenken über all dein Tun, und über deine Taten will ich sinnen.

14 Gott! Dein Weg ist im Heiligtum. Wer ist ein so großer Gott wie unser Gott?

15 Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Stärke kundgetan unter den Völkern.

16 Du hast dein Volk erlöst mit <deinem> Arm, die Söhne Jakobs und Josefs. //

17 Dich sahen die Wasser, Gott, dich sahen die Wasser: sie bebten; ja, es erzitterten die Tiefen.

18 Die Wolken ergossen Wasser, das Gewölk ließ eine Stimme erschallen, und deine Pfeile fuhren hin und her.

19 Die Stimme deines Donners war im Wirbelwind. Blitze erleuchteten die Welt. Es zitterte und bebte die Erde.

20 Durch das Meer <führt> dein Weg und deine Pfade durch große Wasser. Doch deine Fußspuren erkannte niemand.

21 Wie eine Herde hast du dein Volk geleitet durch die Hand Moses und Aarons.

Ich habe es seit dem in einigen Situationen erlebt und ausprobiert (= getan): ich habe mich bei sorgenden oder negativen Gedanken aufgehalten und als es mir bewusst wurde, dass ich da gerade „im Müll wühle“, habe ich sofort umschalten können und über irgendeine Geschichte der Helden von früher gedacht und wie Gott sie gerettet und ihnen geholfen hat. Und es spricht zu meinem Herzen, auf Ideen von Details zu kommen, wie gut Gott ist, dass er z.B. so deutlich zu Josua gesprochen hat, dass er mit Sicherheit die Taktik wissen konnte, wie er sich im Kampf gegen Jericho verhalten soll.

Da fällt mir ein alter Witz ein:
Ein junger Typ hat sich zu Jesus bekehrt und liest mit Aufregung die ganzen Geschichten in der Bibel. Er ist am trampen. Mit einer Hand hält er die Bibel und die andere hält er raus um Autos anzuhalten.
Plötzlich brüllt er laut: „Hallelujah!!!!“
Das hört ein vorbeigehender Pastor. Der fragt: „Junger Mann, was veranlasst sie denn, so laut vor Freude dieses Lob Gottes in der Öffentlichkeit auszurufen?“ Der junge Christ antwortet: „Ich habe in der Bibel gerade gelesen, wie Gott für sein Volk Israel das rote Meer teilte, damit sie da zu Fuß und ohne nass zu werden durchgehen können. Das ist doch der Hammer!“
Der Pastor räuspert sich und meint, den enthusiastischen jungen Menschen mit den Zweifeln einer Nicht-Glaubenden Theologie vollabern zu müssen: „Nun ja, wissen Sie, wir Theologen wissen heute, dass es dort wahrscheinlich einen bestimmten Wind gegeben hat, der eine Furt im Wasser freigeblasen hat, so, dass das Volk Israel durch das Wasser hindurch gehen konnte. Es wird aber bestimmt noch um die 20 cm hoch gewesen sein.“
Der junge Mann schaut den Pastor kurz verwundert an, wendet sich dann aber wieder strahlend seiner Lektüre zu. Der Pastor geht weiter.
Plötzlich durchbricht ein gellendes Jubelgeschrei die Stille der Szene an der Landstraße. er junge Mann tanzt auf der Stelle und dreht sich im Kreis und hat schon mehrmals laut „Hallelujah! Hallelujah!“ gerufen.
Der Pastor  ruft erschrocken zu ihm rüber, was ihn denn jetzt so bewege.
Der junge Mann ruft zurück: “ Stellen sie sich bloß vor: Unser Gott hat es fertig gebracht, sein Volk vor einer tödlichen Armee zu retten, indem er diese Armee in 20 cm tiefem Wasser ersäuft hat“!

 


ich bestimme das Maß der Nähe zu Gott

Heute morgen las ich gute Worte aus Psalm 32. Dann nahm ich die Gitarre und begann dem Herrn zu singen. Irgendwann schaute ich aus unserem Fenster den Hang hoch ins Dorf. Hinter einer alten Fachwerkscheune erhebt sich ein großes und hohes altes Wohnhaus. Im dritten Stock ist ein spitzer Gibel. Es ist unter dem Dach. Da ist ein kleines dunkles Fenster.
Es spiegelte sich eine Wolke darin, es sah aus, als würde ein freundliches aber etwas schwermütiges Gesicht dort herausschauen.
Eine „romantische“ Vorstellung begann meine Gedanken zu erfüllen:
Was wäre, wenn der Herr dort oben wohnen würde?
Er schaute zu mir und ich war froh, dass er mich sieht. Ich fühlte mich wohl damit, dass er in der Nähe ist und mein Leben sieht.
Wenn alle es wüssten, dass er da wohnt (also wenn das so wäre), dann wären wir ein Dorf, dessen Bewohner wüssten, dass Gott in der Nähe ist.
Ich schaute wehmütig hoch zu dem Fenster und sang über Gottes Nähe. Und dann sang ich, dass mir das nicht reicht. Ich will nicht so nah an ihm sein und dann doch nicht „richtig“ mit ihm zusammen. Ich betete, dass Gott runter kommen soll zu mir, sonst würde ich zu ihm kommen.
Versteht Ihr den Gedanken?
Es ist wunderbar, zu wissen, dass Gott nah ist, selbst wenn es ganz in der Nähe auf dem Speicher ist. Das ist so, wie man denken kann: „Der Herr ist im Himmel“.
Aber wenn wir die brutal direkte Gegenwart des Herrn haben, kennen und erleben dürfen, dann ist das weit besser.
Wie nah geht es, Herr? Wie viel geht?

„Die Grenze und das Maß der Nähe bestimmst Du, was Dich angeht. Ich habe schon gewählt und vollbracht, was mich angeht.“

Was ist Dein Maß? Was ist Deine Grenze Herr?
(Ich hatte den Eindruck, dass das Folgende Gottes Antwort war: )

„Mein Maß ist Einssein  … „

Guten Hunger !!!

Gestern beim Gebet in einem Meeting in der Gemeinde zeigte der Herr mir dieses Bild:

Vor mir lag eine riesige Scheibe Brot. Sie war größer als eine Tischtennisplatte. Ich wusste, dass das Brot von Gott ist. Und es ist alles für mich. Da erkannte ich das Problem: Ich habe nicht genug Hunger. Und das war die richtige Reaktion: Ich betete, dass Gott mir Hunger gibt, dass er meinen Hunger stärker und größer macht, damit ich all das, was er für mich zum essen (und stark werden) bereitet hat auch essen will und kann.

Ich wünsche Euch einen brutal guten Hunger auf Gottes Futter!

der größte Schatz

Der Herr weckte in mir die Vorstellung von einem kleinen Bach mit frischem Wasser, der nach unten Richtung Tal plätschert und frisches, klares, kühles Wasser bringt. Ich sah den Bach von oben in Richtung seines Zieles.

„Mein Wasser fließt zu dir,
mein Wasser fließt für dich,
jederzeit und reichlich, sehr reichlich.
Es kann deinen Durst stillen,
es gibt dir Antworten,
es tröstet dich und heilt.
Du weißt nicht, wie man trinkt?
Manchmal bist du erfüllt davon
und ganz beglückt, weil dein Durst gestillt ist.
Aber du weißt gar nicht, wie das Wasser eigentlich in dich reingekommen ist.
Manchmal bist du verzweifelt vor Durst
und hast keine Idee, wie du jetzt an das Wasser kommen könntest.

Kommen

Erkennen

Nehmen

Wie kommst Du zu mir? Einfach! Ein Entschluss, eine Einladung, eine Bitte, ein Schritt … Wähle einen Ort und dann treffen wir uns.
Was musst Du erkennen? Die Frage ist, was kannst Du erkennen. Aber keine Sorge, wer hat, dem wird mehr gegeben.
Ich suche hier keine Leistung von Dir. Bring also keine Leistung. Was kannst Du bringen? Nur Dich selbst – wie Du kannst. Du kannst Dich nicht ganz bringen und Du kannst auch nicht „echt sein“ – alles sehr hohe Ideale.
Ich möchte nicht mit einem Traum von Dir zusammen sein. Ich will Dich.
Was kannst Du? Du bist an dem gewählten Ort? Dann halte es jetzt mit mir aus- ich bin auch da. Und sei mit mir zusammen.
Was darfst du nehmen? Nimm mich! Nimm alles, was Du von mir siehst, woran Du Dich erinnerst, was Dein Herz erreicht, was wahr ist. Und das, womit ich Dich da beschenke, das sage mir mit deinem Mund, du darfst auch flüstern.
Und auch wenn du gar nichts fühlst und nichts Erstaunliches in deinen Gedanken passiert, dann nimm trotzdem meine Gegenwart. Ob du sie fühlst oder nicht – sie ist sehr besonders. Nimm sie, denn sie ist der größte Schatz!“

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